"mein erster Bogen"
"mein erster Bogen"
GOGO,
bist du Linkshandschütze?
bist du Linkshandschütze?
Verstehen kann man das Leben nur rueckw?aerts, aber leben muss man es vorwaerts....
"mein erster Bogen"
gervase,
nein, den Bogen spanne ich mit der rechten Hand. Vielleicht kommt deine Vermutung daher, dass die rechte Aufnahme oben von "vorne" gemacht wurde.
nein, den Bogen spanne ich mit der rechten Hand. Vielleicht kommt deine Vermutung daher, dass die rechte Aufnahme oben von "vorne" gemacht wurde.
Stolz und K?hn, ich ...
"mein erster Bogen"
GOGO,
wenn das vorne ist, dann hast du aber auf dem Bogenrücken die Jahresringe ganz ordentlich angeschnitten.
wenn das vorne ist, dann hast du aber auf dem Bogenrücken die Jahresringe ganz ordentlich angeschnitten.
Verstehen kann man das Leben nur rueckw?aerts, aber leben muss man es vorwaerts....
"mein erster Bogen"
Man sieht schön, sie das Set am fadeout anfängt. Noch weichere Übergänge machen und am fadeout steifer tillern!
Verstehen kann man das Leben nur rueckw?aerts, aber leben muss man es vorwaerts....
"mein erster Bogen"
sbartels,
danke für die Hinweise, aber wenn du mir erlaubst, da hab ich eine grundsätzliche Frage (als Greenhorn was den Bogenbau anbelangt): Was verstehst du unter weicher machen. Kann eigentlich nur bedeuten, mehr Holz wegnehmen, oder?
wenn das stimmt, dann wäre die nächste Frage ob es vernüftiger wäre dies seitlich zu tun und/oder am Bogenrücken oder an der Innenseite (gibts dafür auch einen Fachausdruck?)
danke für die Hinweise, aber wenn du mir erlaubst, da hab ich eine grundsätzliche Frage (als Greenhorn was den Bogenbau anbelangt): Was verstehst du unter weicher machen. Kann eigentlich nur bedeuten, mehr Holz wegnehmen, oder?
wenn das stimmt, dann wäre die nächste Frage ob es vernüftiger wäre dies seitlich zu tun und/oder am Bogenrücken oder an der Innenseite (gibts dafür auch einen Fachausdruck?)
Stolz und K?hn, ich ...
- locksley
- Global Moderator

- Beiträge: 5984
- Registriert: 06.08.2003, 23:46
- Hat gedankt: 58 Mal
- Hat Dank erhalten: 84 Mal
"mein erster Bogen"
Die Bogeninnenseite heisst Bauch.
Ein grosser Mann wird weder vor dem Kaiser kriechen, noch einen Wurm zertreten (Benjamin Franklin)
Wenn das Atmen schwieriger waere, haetten wir weniger Zeit um Unsinn zu reden.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd (Sprichwort)
Wenn das Atmen schwieriger waere, haetten wir weniger Zeit um Unsinn zu reden.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd (Sprichwort)
"mein erster Bogen"
wenn du holz wegnimmst, dann nur am bogenbauch oder evtl. an den seiten. der bogenrücken sollte eigentlich aus einem durchgehenden Jahresring bestehen
Verstehen kann man das Leben nur rueckw?aerts, aber leben muss man es vorwaerts....
"mein erster Bogen"
Hallo Leute,
Uff, ich sehe schon, da gibt es noch eine Menge zu lernen. Danke für die Hinweise an alle.
Ich hab mal mit Henning gesprochen, ob es da nicht irgendwo im Netz eine Seite gibt, die einen über bogenspezifische Ausdrücke belehrt. Schön langsam denk ich mir aber , dass das gar nicht mehr nötig sein wird, wenn ihr so weiter macht (grossen Dank ... ich weiss da gibt es noch viel mehr) Ich möchte an diesem Bogen eigentlich nichts mehr ändern. Eure Tips werde ich an einem neuen Werk ausprobieren.
Schwierigkeiten wird mir sicherlich der durchgehende Jahresring am Borgenrücken machen, da meine Eschenholzstaffeln (ich hab noch vier Stüch davon) aus einem Sägewerk sind.
Muss mir die Jahresringe mal besonders genau anschauen.
Bitte macht weiter so. Denn eine Frage hab ich noch.
Was meint
@ Sbartels mit fadeout. (ich glaube, dass ist jener Teil der gleich nach dem Griffbereich anfängt, da dieser so "ein bischen komisch weg knickt"
(siehe Aufnahme oben mit roter Tür als Hintergrund)
Uff, ich sehe schon, da gibt es noch eine Menge zu lernen. Danke für die Hinweise an alle.
Ich hab mal mit Henning gesprochen, ob es da nicht irgendwo im Netz eine Seite gibt, die einen über bogenspezifische Ausdrücke belehrt. Schön langsam denk ich mir aber , dass das gar nicht mehr nötig sein wird, wenn ihr so weiter macht (grossen Dank ... ich weiss da gibt es noch viel mehr) Ich möchte an diesem Bogen eigentlich nichts mehr ändern. Eure Tips werde ich an einem neuen Werk ausprobieren.
Schwierigkeiten wird mir sicherlich der durchgehende Jahresring am Borgenrücken machen, da meine Eschenholzstaffeln (ich hab noch vier Stüch davon) aus einem Sägewerk sind.
Muss mir die Jahresringe mal besonders genau anschauen.
Bitte macht weiter so. Denn eine Frage hab ich noch.
Was meint
@ Sbartels mit fadeout. (ich glaube, dass ist jener Teil der gleich nach dem Griffbereich anfängt, da dieser so "ein bischen komisch weg knickt"
(siehe Aufnahme oben mit roter Tür als Hintergrund)
Stolz und K?hn, ich ...
"mein erster Bogen"
Ja, so ist es, GoGO.
Fadout ist der Bereich des Übergangs vom (steifen)Griff zum sich biegenden Bogenwurfarm. Ist er zu abrupt, entstehen hier Belastungsspitzen. Genau den gleichen Fehler mache ich auch oft, dass ich hier zu schnell zu sehr verdünne.
Wenn du keinen durchgehenden Ring hinkriegst, dann kannst du den Bogen backen, das heisst eine Verstärkungsschicht auf den Bogenrücken aufbringen (back=Rücken), z.B. Leinenstoff.
Eine gute Seite über solche Bögen aus Brettern (aber die Maserung sollte so gerade wie nur möglich sein) hat George Tsoukalas.
http://users.rcn.com/gtsouk/boards.html
http://users.rcn.com/gtsouk/archer.html
Viel Glück weiterhin!
Und du hast recht, ich würde an dem Bogen auch nichts mehr machen.
Stefan
Fadout ist der Bereich des Übergangs vom (steifen)Griff zum sich biegenden Bogenwurfarm. Ist er zu abrupt, entstehen hier Belastungsspitzen. Genau den gleichen Fehler mache ich auch oft, dass ich hier zu schnell zu sehr verdünne.
Wenn du keinen durchgehenden Ring hinkriegst, dann kannst du den Bogen backen, das heisst eine Verstärkungsschicht auf den Bogenrücken aufbringen (back=Rücken), z.B. Leinenstoff.
Eine gute Seite über solche Bögen aus Brettern (aber die Maserung sollte so gerade wie nur möglich sein) hat George Tsoukalas.
http://users.rcn.com/gtsouk/boards.html
http://users.rcn.com/gtsouk/archer.html
Viel Glück weiterhin!
Und du hast recht, ich würde an dem Bogen auch nichts mehr machen.
Stefan
Stolz und K?hn, ich ...
"mein erster Bogen"
Den Fehler hab ich beim ersten mal auch gemacht, das ich den Rücken glatt gemacht habe. in der Bedienungsanleitung stand: Der rücken muss aus einer schicht bestehen, damit er nicht bricht. Oh, schön, dacht ich mir, und griff zum elektrischem hobel. er hat aber trotzdem geschossen, und sogar Fastflight ausgehalten. Nur das er ziehmlich hart im auszug ist.
felix qui potuit rerum cognoscere causas
"mein erster Bogen"
Das kann funktionieren, man nennt es "decrowning", also die Rückenwölbung abnehmen. Im Grunde machst du ein Brett aus deinem Bogen, wenn du dabei die Buckel und Unebenheiten der ehemaligen Kontur beibehältst, verlaufen die Fasern immer noch recht gut. Nur wenn sie sozusagen aus der Brettoberfläche auf- und abtauchen, bricht der Bogen.
Backing ist immer empfohlen.
Backing ist immer empfohlen.
felix qui potuit rerum cognoscere causas
"mein erster Bogen"
@sbartels
weiter oben hast du gesagt (geschrieben), dass du du die Enden reflex dämpfst. Schon klar was du meinst. Gibt´s vielleicht eine kleine Anleitung von dir, wie das am besten (mit einfachen Mitteln) geht?
Was brauch ich dazu. Schraubzwingen, jede Menge, zum Einspannen, kann ich mir vorstellen, und etwas zum dämpfen .... hmmm.
weiter oben hast du gesagt (geschrieben), dass du du die Enden reflex dämpfst. Schon klar was du meinst. Gibt´s vielleicht eine kleine Anleitung von dir, wie das am besten (mit einfachen Mitteln) geht?
Was brauch ich dazu. Schraubzwingen, jede Menge, zum Einspannen, kann ich mir vorstellen, und etwas zum dämpfen .... hmmm.
Stolz und K?hn, ich ...
"mein erster Bogen"
das ist nicht ganz so leicht, aber bei interresse kann ich dir eine kleine anleitung schreiben, über die verschiedenen Dämpfmethoden.
felix qui potuit rerum cognoscere causas

