"mein erster Bogen"

Themen zum Bogenbau
Jonathan
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"mein erster Bogen"

Beitrag von Jonathan »

ACHTUNG: ich hab in letzer zeit einige Experimente gemacht: Das Holz hält die fForm nicht!!! Warums bei dir trotzdem geklappt hat:
Du biegst das holz, und machst es nur noch halb so dünn. Beim Dämpfen wird der Rücken zusammengestaucht, und der Bauch auseinandergezogen, aber auch wenns gut trocknet, kann der Bogen das nicht halten. aber wenn du ihn doppelt so dick lässt, und ihn dann dämpfst, und ihn dann verdünnerst, wird die Auseinandergezogene Zone entfernt. über bleibt nur die Gestauchte zone, und die ist stauchresistent, und der bogen kann die Form halten. Nachteil: das Ding muss 1,5 cm dick sein, und in der Stärke kann man es kaum biegen. Dann doch lieber mit Sehnen belegen, oder einen Schichtverleimten Bogen bauen, das ist da sehr viel einfacher.
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GOGO
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Beitrag von GOGO »

ich werde mich auf das Experiment mit den Wasserspielen einlassen. Ausserdem hab ich mich in der Zwischenzeit ein bischen schlauer gemacht, was das mit dem dämpfen so alles an sich hat. Da gibt´s im Internet einige Bilder und Anleitungen. Da sieht man schön wie die Bogenenden gebogen werden. Ohne vorgefertigter Holzform. Der Biegeradius wird über ein massives Rohrstück (Steingut) bestimmt (ca. 15 cm Duchmesser) Drei Schraubzwingen halten den Bogen fest. Winkel ca. 100 °.
Wie lange wird wohl die Trocknungszeit sein??
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Beitrag von GOGO »

Es kommt darauf an, wann das Holz wieder kalt ist. Wasser und Dampf transportieren die Hitze nur ins Holz. Natürlich sollst du das Holz nicht belasten, bevor es wieder trocken ist.
Ich mach das so (die Biegeform ist nicht unbedingt so toll):
Bild

• Nachricht wurde von sbartels am 26.01.2003-20:59 nachbearbeitet!
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Beitrag von Archiv »

Die Biegeform ist genial da muss man erst mal drauf kommen.Wie lange kochst du so einen Bogen?
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Beitrag von Archiv »

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Frank
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Beitrag von Frank »

Auch eine gute Biegeform...
Ich hab da eine Familienflasche Sangria als Form.
Glücklicherweise musste ich die nicht austrinken
GOGO
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Beitrag von GOGO »

@sbartels,
was heisst hier die Biegeform ist nicht so toll,
ich kann mich da nur Henning anschliessen, GENIAL ist ein Hilfsausdruck für diese Idee.
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PeLu
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Beitrag von PeLu »

Wenn ich wieder einmal eine hiniche Felge hab dann verkauf ich Stücke davon als Biegeform .-)

(bei einer Hohlkammerfelge biegt sich auch ein Stückerl davon nicht auf)

Es kommt einem halt immer in den Sinn was man täglich benützt.

Nur einmal theoretisch: Könnte man den Bogen auch mit einem Mikrowilli von innen her erhitzen?
(jaja, ich weiss, der passt nicht rein).
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Beitrag von PeLu »

Du wirst lachen PeLu (oder weinen), in den USA gibt es Leute, die in die Seitenwand der Mikrowelle ein Loch schneiden, um den Wurfarm hineinstecken zu können!
Also funktioniert das für den Bogen.
Auswirkungen auf Kinderwunsch und Erbgut bleiben abzuwarten....
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Beitrag von PeLu »

Ich wollt' das Thema irgendwie vermeiden, weil sonst kommt eine "Pudel im Mikrowilli" Diskussion raus. Aber genau das hätt ich gemacht (mit dem Loch). Wer sich traut, solls machen, wer nicht solls bleiben lassen, aber niemand soll versuchen dem/der Anderen was ein oder auszureden.

Nur rein technisch scheint es mir sinnvoll.

Soll der Bogen dann möglichst lang auf Temperatur bleiben oder bringt das nix?
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Beitrag von GOGO »

@sbartels
sag mal, bai deiner Methode des Biegens, springt der Wurfarm beim Lösen der Schraubzwingen zurück, oder hält er die Form.

@jonathan
das mit der Zug und Druckzone beschäftigt mich;
wenn ich das ausprobiere, soll man deiner Meinung nach den auseinandergezogenen Bereich während des eingespannten Zusatndes entfernen (wäre ja logisch)
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Beitrag von GOGO »

Er springt immer etwas zurück. Die äusserste Schicht am Bogenbauch kann Risse bekommen.
Also sicherheitshalber ein, zwei Ringe zu dick lassen.
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Jonathan
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Beitrag von Jonathan »

@GOGO: Nein, nicht während des Eingespannten zustandes, sondern danach.

@Stefan: Lass den Wurfarm am besten doppelt so dick, wie schon gesagt, und glätte vor dem Dämpfen den Bogenbauch, so wie du es normalerweise mit dem Rücken machst.
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Jonathan
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Beitrag von Jonathan »

Doppelt so dick ist nicht gut: Erstens braucht man dann noch länger zum "Kochen", zweitens nimmt die Stauchbelastung der Kurveninnenseite zu. Besser den Bauch mit Stahlband o.ä. während des Biegevorgangs "stützen" !

• Nachricht wurde von sbartels am 31.01.2003-15:59 nachbearbeitet!
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Beitrag von GOGO »

Hmmmmm.......????!!!!!!
Ich glaube ich probiers einfach mal.
Jonathans Methode klingt wirklich recht logisch. Aber der Biegevorgang wird ziemlich schwer werden. Aber für nen kräftigen Burschen wie mich soll das ja kein Problem sein :-)

Ich gehe davon aus, dass bei beiden Methoden die Recurveform anhält, dass ist ja das Entscheidende. Kann man zwei Zentimenter noch biegen?? (Eschenholz, drei Jahre getrocknet)
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