Hallo, liebe FC-Mitglieder.
Nach meinem krankheitsbedingten Ausflug in den Holzbogenbau möchte ich mal wieder um Rat fragen.
Bogenbaumäßig hängt der eine hier vorgestellte Bogen zur weiteren Reparatur bei überschüssiger Zeit noch im Keller, der andere nicht vorgestellte laminierte Reflex Esche-Ahorn mit ca 40 Pfd schoss etwa 300 Pfeile leicht und schnell und hatte dann einen knallenden Rückenbruch und heizte dann den Ofen.
Da die Arbeit wieder rief, die Zeit fehlte, das Bogenvirus trotzdem juckte, baute ich schnell für meine Kinder und mich aus verschieden dicken Glasfiberrundstäben und einem Holzgriffstück drei "Lang"bögen. Meiner ist 1,4 cm im Durchmesser, etwa 1,60 cm lang und hat ca 60 Pfd bei 29er Auszug.
Schießt erfreulich gut, natürlich bisschen Handschock, aber auf dem Acker fliegen die Pfeile 220 Schritt von mir weit (1,82).
Damit haben wir dann natürlich, weil die Querschläger im Garten zu gefährlich waren, immer mal auf dem Feld geschossen.
Schöner Ausgleich.
Nun hatte ich bei Bogensportwelt folgende Pfeile bestellt:
1. BSW RAPTOR Holzpfeil Holzart: Fichte, Schaft Durchmesser - Zuggewicht: 11/32 Spine 55/60lbs, Länge: 29,5 Zoll,Spitze (Siehe Bild): Feldspitze
2.BSW HARDWOOD Holzpfeil Länge: 32,0 Zoll Modell: 11/32-9mm bis 65 lbs
Spitze: Feldspitze
Mit beiden geht es ganz gut, sie fliegen geradeaus...
Nur mögen sie Aufprall auf Steine auf dem Acker nicht so sehr...Und im Schnee und Matsch leiden sie doch sehr.
Deshalb habe ich noch folgende Alupfeile bestellt:
GoldStar Komplettpfeil GOLD STAR Premium - bis 32 Zoll Spine: 2219
Die haben Kunststoffletches, sind etwas schwerer und gefühlt etwas steifer und schwänzeln auf die ersten 30-40 m Flugstrecke bei allen Bögen sehr. Mit der Spitze gehen sie auf 30 Meter alle nach unten.
Sind die zu steif für meinen Bogen? Anderer Nockpunkt?
Wäre nett. ein paar Tipps zu bekommen.
K.H.
P.S.:Der erste Bogen wartet noch im Keller und ein vom Nachbarn geschenkter Eibenast trocknet in aller Ruhe vor sich hin.
Pfeile schwänzeln
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korl-heini
- Newbie

- Beiträge: 14
- Registriert: 13.12.2010, 18:08
Re: Pfeile schwänzeln
Nun - wir bräuchen noch mehr Angaben zum Bogen. z.b. Schussfenster, Recurfes und was dir sonst noch einfällt. Am besten wäre ein Foto da ich mir unter Glasfaserrundstabbogen jetzt nicht wirklich was vorstellen kann.
Was mir auffällt sind die Plastikfedern. Bei schiessen über den Shelf verwendet man normalerweise echte Federn.
walta
Was mir auffällt sind die Plastikfedern. Bei schiessen über den Shelf verwendet man normalerweise echte Federn.
walta
Re: Pfeile schwänzeln
Bedeutet schwänzeln nicht, dass der Nockpunkt nicht stimmt? Wenn es am Spine läge, wären sie doch rechts oder links? Würde es mal in dieser Hinsicht mit einer Veränderung versuchen (und echte Federn aufkleben).
LG A.
LG A.
Re: Pfeile schwänzeln
wenn der nockpunkt nicht stimmt, "reiten" die pfeile. d.h. sie wedeln auf und ab.
wenn der spine zu niedrig ist, gehen sie (bei rh schützen) zu weit nach rechts, ist der spine zu hoch landen sie zu weit links. allerdings trifft das nur bedingt zu, wenn das schussfenster sehr weit eingeschnitten ist...ich habe bei mittigem schussfenster und zu harten pfeilen beobachtet, dass die pfeile so zusagen schräg fliegen...d.h. die spitze leicht rechts, das nockende leicht links versetzt.
wenn der spine zu niedrig ist, gehen sie (bei rh schützen) zu weit nach rechts, ist der spine zu hoch landen sie zu weit links. allerdings trifft das nur bedingt zu, wenn das schussfenster sehr weit eingeschnitten ist...ich habe bei mittigem schussfenster und zu harten pfeilen beobachtet, dass die pfeile so zusagen schräg fliegen...d.h. die spitze leicht rechts, das nockende leicht links versetzt.