Unterschiede der Stile

Technik und praktische Umsetzung
Sateless
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von Sateless » 26.12.2011, 23:06

Windmann hat geschrieben:Ich hatte mir extra einen warmen Kakao gemacht, um mir Deine äußerst unterhaltsamen Zeilen über meine Pupillen laufen zu lassen und ich kann sagen, es war spaßig und lehrreich zugleich, lieber Sate.


danke windmann :)

als ergänzung noch ein paar worte zu den stangenbögen für langarmige:
bis 31" gibts jagdrecurves. bis 32" gibts grozer-bögen. bis 33" gibts den grozer biokomposit assyrer und den grozer/nomad thr türken, auch wenn der bis 34" angegeben ist wurde mir vom janitschar gesagt, dass der bei 33" dicht macht, was auch vom buddelfrosch bestätigt wurde. bis 35" gibts den kassai szervas, bis 36" den manchu-chinesen vom do-min park und darüber nurnoch den 1,8m langen mongolen von ihm. die letzten beiden sind wohl grade recht neu im bekanntheitsgrad in deutschland. meine infos hab ich von dieser seite: http://www.smgung.co.kr/2010/english.htm

ps: die rächtschraypfehla in dem längeren post schmeiß ich nachher noch raus. sind mir zu viele.
Ich schreibe ohne Autokorrektur lesenswerter. Du etwa auch?
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Musuke
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von Musuke » 27.12.2011, 00:56

Ich muss Volghard zustimmen, wenn auch die historie ihre Interessanten Seiten hat und die meisten Warum-Fragen klärt.
Das einzige was ich bisher feststellen konnte ist, dass die Ungarischen Bögen (= Hunnenbögen?) ziemlich große Wurmarmenden haben.
Das mit der Daumentechnik hab ich mir in der aktuellen TB angesehen und fands sehr interessant.
Wenn du nochmal so ein Treffen organisierst benzie werd ich schauen ob ich nicht vorbeikommen kann!
Das wunderbare am Kampf gegen einen imaginären Gegner ist die hervorragende Technik des Rivalen und doch ist er leicht zu besiegen. - Man erntet den Stolz des Sieges ohne das Risiko einer Niederlage.
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von Genni » 27.12.2011, 01:09

Was ich schonmal sagen kann ist, dass Ungarische Bögen keinesfalls Hunnenbögen sind!!!
Sind versch. Kulturen. Gut zu erkenn an der Asymmetri der Hunnen
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von Musuke » 27.12.2011, 01:16

Oh...ja jetzt wo du es sagst. Frag mich bitte nicht wie ich darauf komme!
Kenn mich da nich so aus...verzeihung^^
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von benzi » 27.12.2011, 10:47

@Musuke

wegen Daumentechnikartikel - Danke!
wegen Daumentechniktreffen - ich hatte Dir den link zum thread für das nächste Treffen gegeben, da isser nochmal:
http://www.fletchers-corner.de/viewtopic.php?f=7&t=17255#p290242

wegen der Bogentypen: na wenn Ihr die Seite von Grozer kennt, dann seht Ihr doch die spezifischen Eigenschaften, einfach mal genau hinsehen: wo liegt die Sehne am WA auf? wo hat sie einen Abstand zum WA? welche Bogentypen haben KEINE langen steifen Enden?

Grüße benzi
Zuletzt geändert von benzi am 27.12.2011, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von EddieDean » 27.12.2011, 13:43

@Musuke

Um die Sache zu vereinfachen ;)
Wat willste ausgeben?
Wie groß bist du?
Für welchen Stil entscheidest du dich? Mediterran oder Daumenablass?

Da wirst du wohl einige Empfehlungen bekommen, die dich dann auch im praktischen weiterbringen.

Alles andere ergibt sich dann von alleine.

Generell orientieren sich Reiterbögen an historischen Funden von Bögen die vornehmlich im asiatischen Raum gefunden worden sind. Die Interpreation zum Original kann aber extrem varieren z.B ist ein Tartarebogen auf dem heutigen Markt, alles andere als tatarisch sondern mehr Fantasy. Dann wiederum ist ein Türkenbogen fast nicht mehr vom Original zu unterscheiden etc pp
Die heutigen Bezeichnugen auf dem Markt sind meist irreführend. Da hilft es nur sich mit den Originalen zu beschäftigen.
Mir ist das persönlich zu aufwendig, daher konzentriere ich mich fast ausschließlich auf deb osmanischen Bereich.

Gruß
Stephan

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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von benzi » 27.12.2011, 13:48

Janitschar hat geschrieben:
Da hilft es nur sich mit den Originalen zu beschäftigen.
Mir ist das persönlich zu aufwendig........

Gruß
Stephan


wie jetzt? ich dachte das ist bei Dir Basiswissen!? :-*

Grüße benzi
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von EddieDean » 27.12.2011, 13:53

Ist es auch!
Aber das hat sich im Laufe des Bogenschießens entwickelt.
Zu Begion war ich ahnungslos und hätte das jetztige Wissen auch garnicht gebrauchen können.

Und wenn ich was zu Selby oder Duvernay wissen will frag ich mal nett in die Runde :-*

Gruß
Stephan

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f.westphal
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von f.westphal » 27.12.2011, 16:12

@ Sateless:
vor einiger Zeit hatte ich hier im Forum nach der Firma von do-min park gefragt, leider aber keine Antwort erhalten. Mich persönlich interessiert der "normale" Koreaner als Alternative zum Hwarang. Kennst Du Bögen dieser Firma? Händler hier in Europa scheint es ja nicht zu geben, eine Anfrage in Korea wurde zwar beantwortet, hat mir aber nicht weitergeholfen.
Grüße und allen noch schöne Feiertage
Florian

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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von Sateless » 27.12.2011, 17:00

ich kenne nur bilder von bögen dieser firma - achja und fd kurven. allerdings baut do-min park mit myong-won park den hwarang, und do-min park ist wohl der vertreter von song mu gung (genannte firma). thomas duvernay lässt sich allerdings auf einer email addresse erreichen, die auf die firma yeung mu gung (http://www.goongdo.com vorsicht koreanisch ...) schließen lässt. ob der smg koreaner anders als der hwarang ist, kann ich dir nicht sagen, da er entweder von smg oder ymg kommt, wie ich vermute.
die fd kurven hab ich ausm atarn. guckstu: http://atarn.net/phpBB2/viewtopic.php?t=2213. ansonsten schreib den ginni mal an... und lass uns das resultat wissen.
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szuku76
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von szuku76 » 27.12.2011, 17:07

Sateless hat geschrieben:
Windmann hat geschrieben:Ich hatte mir extra einen warmen Kakao gemacht, um mir Deine äußerst unterhaltsamen Zeilen über meine Pupillen laufen zu lassen und ich kann sagen, es war spaßig und lehrreich zugleich, lieber Sate.


danke windmann :)

als ergänzung noch ein paar worte zu den stangenbögen für langarmige:
bis 31" gibts jagdrecurves. bis 32" gibts grozer-bögen. bis 33" gibts den grozer biokomposit assyrer und den grozer/nomad thr türken, auch wenn der bis 34" angegeben ist wurde mir vom janitschar gesagt, dass der bei 33" dicht macht, was auch vom buddelfrosch bestätigt wurde. bis 35" gibts den kassai szervas, bis 36" den manchu-chinesen vom do-min park und darüber nurnoch den 1,8m langen mongolen von ihm. die letzten beiden sind wohl grade recht neu im bekanntheitsgrad in deutschland. meine infos hab ich von dieser seite: http://www.smgung.co.kr/2010/english.htm


Hallo Sateless,

...man hat in der Mongolei einen Mann gefragt, wo man(n) einen guten mongolischen Bogen kaufen kann, er antwortete dank guter Marketing: beim Kassai in Ungarn...:-) und Biokomposit ist gleich Komposit, weil so ausschaut..:-) Ihr kennt ja auch nur 2 Bogenbauer (von den vielen) im Kiel, die Reiterbögen bauen...

Zurück zur Anfangsfrage, es gibt ja sehr viel mehr Techniken und jeder soll sich eigentlich selber hearusfinden wie er gerade schießen möchte. Zum Beispiel habe hier für dich 3 vids von mir, wie ich schieße:

Mediterran:

http://www.youtube.com/watch?v=G4NwHtL2-eI

Daumenrelease kurz:

http://www.youtube.com/watch?v=fXFKHghZ7GY

Daumenrelease lang (gleicher Bogen wie beim kurzem Auszug und NICHT Grozer oder Kassai :-)):

http://www.youtube.com/watch?v=ymmKQ0UM ... ature=plcp

Am besten ist es einen Bogen zu kaufen, der langen Auszug ermöglicht, um deinen Stil zu finden.

Greets

Laszlo

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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von Sateless » 27.12.2011, 17:24

lol, froh weihnachten gehabt zu haben :)
danke für deine ergänzung. ne marktübersicht stand mir nie im sinn.
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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von shewolf » 27.12.2011, 20:08

Musuke, wenn du einen langen Auszug hast empfehle ich Dir einen Kassai-Bogen. Kassai ist selbst berittener Bogenschütze und baut die meisten Modelle für Brustauszug, d.h. die Bögen brauchen im Gegenzug einen laaangen Auszug, damit die überhaupt richtig flott werden.

Von Grozer habe ich (bis auf die Modelle der letzten drei Jahre) alles mal probeweise geschossen. Mittlerweile bin ich aber auf die Koreaner (Windfighter) umgestiegen, die sich einfach viel weicher ziehen lassen. Je nach Anwendung muß ich blitzschnell ausziehen, da waren mir die Grozer allesamt zu "hart".

Überleg Dir, was Du mit dem Bogen machen willst, danach würde ich das Modell festlegen. Und ich empfehle immer, vor dem Kauf mehrere Modelle zur Probe zu schießen - Bogen schiessen hat nun mal viel mit Gefühl zu tun...

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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von benzi » 27.12.2011, 20:33

der Winter ist doch noch gar nicht so hart und die Wölfe kommen schon aus ihren Verstecken.... ;D

wie bekomme ich nun die Kurve zum Thema.....................

ich denke vier Typen sollte man testen um sich auf einen Typ festzulegen:

Türke
Koreaner
Ungar
Mongole

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Re: Unterschiede der Stile

Beitrag von Volghard » 30.12.2011, 23:32

Hallo

@Masuke ich klink mich hier noch mit ein

@szuku76 der dritte link funzt nicht
sehr schöne bilder und ich empfehle nen windschutz fürs mikro

@benzi ne idee wo man die anschauen und testen kann?
wenn dein linker arm gestreckt ist auf dem avatar, dann bräucht ich min34" pfeile
un NEIN ich bau mir keinen aus zwei teilen

auf den bewegten bildern hab ich gesehen, daß daumenauzug auch mit gleichem Anker(?) geht.
ist das normal? dachte daumen wäre länger wie mediterran.

ich hab nen recht langen auszug, weshalb ich auch noch kaum geschossen hab.(vor fast zwei jahren)
bin hier in nem verein(seit fast zwei jahren) mit fita schützen und hab sofort ne ausrüstung gekauft weil ich nicht probe schiessen konnte(keine pfeile)
der samick mind10 mag ein guter einsteigerbogen sein, fühlt sich aber für mich falsch an, womit ich auf shelf oder hand kam; und ich kann 32"er von der auflage ziehen.
auf grozer kam ich durch zufall. -sucht mal bogen mit auszug 32"+
daher mein interesse an reiterbogen.
mal abgesehen davon, daß meine freundin ein pferd hat ;)

wenn einer infos zu anderen orang utan bogen hat... her damit

gruß

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