Osage Recurve mit Sehnenbacking

Themen zum Bogenbau
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kra
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von kra »

Der Mensch denkt .... und es kam ansders
Bei mir hat er sich aktuell auf auf ca. 49#/27,5" eingependelt. Blöde Ungeduld ??? beim Tillern, aber er biegt sich ganz nett. Hab nochmal den nichtbiegenden Griffbereich etwas verkürzt.
Geschwindigkeit hab ich noch nicht gemessen, evtl morgen, bevor er noch eine Sehnenlage (genau mittig einen "Giebel") bekommt ;D , aber er ist auch kein Geschwindigkeitswunder. Die Pfeile für meinen 55# Osage fliegen damit sehr schön.
Und schön weich im Auszug bis 28".

Die Maße: abgespannt 139cm NtN, aufgespannt 130cm Sehnenlänge. 20cm steifes Griffstück Standhöhe 17cm (die Sehne wurde etwas zu kurz) Gewicht mit Sehne 455 Gramm (Bearbeitungszustand noch roh)
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
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Lord Hurny
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Lord Hurny »

so, biegen oder nicht biegen, das ist jetzt die Frage - ihr machts einem nicht gerade leicht mit der Warterei,

aber ich hab gerade den Reflex kontrolliert, ist um 3mm gestiegen in den letzten 5 Tagen, ich harre wohl noch ein Weilchen der Dinge... ;)
lg,
Lord Hurny

der manchmal den Bogen überspannt...
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kra
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von kra »

Mach nur langsam - du hast offensichtlich die höchste Tugend eines Bogenbauers - Geduld.
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acker
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von acker »

Axel, Fotos ;)
Der junge Mensch lernt, was die Erwachsenen wissen und verlernt was er als Kind gewusst hat.
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Lord Hurny
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Lord Hurny »

Jaaa, biiiiiiiitte! :)
lg,
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Snake-Jo
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Snake-Jo »

Der Chroni hat es überlebt, der 30 g Pfeil nicht. Den hat es bei rund 190 ft/sec in der Pappscheibe zerbröselt. Der Wert unten ist von einem Zweitpfeil.

Hier die Werte:
Osage-Recurve mit Sehnenbacking Packmaß ungespannt 139 cm, aufgespannt ebenfalls 139 cm
62 lb/28" (jetzt original ausgezogen und gemessen, nach dem Schießen), Gewicht 540 g
Pfeil 35 g: 181 ft/sec
Pfeil: 30 g: 188 ft/sec
Pfeil 26 g: 191 ft/sec
Pfeil 22 g: 205 ft/sec

Wobei ich in letzter Zeit (s. Bambusanbau) eher den letztgenannten Typus Bambuspfeil 22-24 g schieße. Nur weil der Pfeil so stabil war (keine spröde geschliffene Ware, sondern selbst gemacht), hab ich mich das getraut.
Ach ja, der Bogen hat immer noch kein Stringfollow, Null! 8)
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Galighenna
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Galighenna »

Da haste aber deftig leichte Pfeile geschossen ^^ 22g und 62# Zuggewicht sind <5,5gpp... Das ist HEFTIG WENIG!
Aber durchaus nicht langsam der Bogen... Keine Rakete, aber eine gute, brauchbare Leistung!

Eine komplette Zuggewichtskurve wäre noch interessant, zum Vergleich vor und nach dem Sehnenbelag. Mal gespannt wann du Zeit dafür hast. ;)
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corto
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von corto »

Hab eben beim nachrechnen auch leichte stauchbrüche im Gehirn davongetragen...

Jo du Bogenquäler ;)
ich habe keine Lösung und bin Teil des Problems -
aber bei geistlos rezipierten viralen Kampfbegriffen gegen Humanismus und Menschlichkeit geht mir der Hut hoch !
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Lord Hurny
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Lord Hurny »

@Gali,
was heißt hier "keine Rakete"? Was kann man den mit einem Bogen dieser Bauart erreichen?
Wenn ich mit meinem Bogen hier die 180 fps knacke (mit normalen Pfeilen ;) ) bin ich hochzufrieden und würd in "SUPERSONIC" taufen ;D

aktuell hat sich der Reflex nach 21 Tagen Trocknungszeit auf 91mm erhöht, der Bogen verliert auch noch an Gewicht, er liegt gerade bei 503 Gramm.
lg,
Lord Hurny

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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Galighenna »

Keine Rakete heißt genau das was da steht: Keine Rakete... eine ganz normale Wurfleistung halt. Die 180fps wurden ja mit 8,7gpp gemessen. Das ist ein eher leichter Pfeil...
Mit 10gpp könnten das auch "nur" 170fps sein (Spekulatius nach Bauchrezept!!!). Das wäre ein guter Wert, durchaus! Also langsam ist was anderes, aber der Bogen ist halt keine Rakete. Das würde ich eher sagen wenn er bei 10gpp die 180 locker knackt und Richtung 190fps geht.

Aber so ein Sehnenbelag hat ja auch andere Vorteile. Das Auszugsverhalten dürfte durch die bauchigere Kurve eher weich und angenehm sein! Und Scheinbar traut Jo dem Bogen auch sehr sehr leichte Pfeile zu...
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caballero
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von caballero »

Das seh ich aber auch so das die Geschwindigkeiten durchaus im Bereich von glasbelegten Langbögen sowie einigen Recurves liegen. Für einen Primitivbogen durchaus respektable Leistung.
Gruß Armin
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Galighenna »

Naja Glasbelegt heißt nicht unbedingt schnell... ;)
Die Glasbelegten und die Recurves werden nur oftmals mit wesentlich geringeren Zuggewichten geschossen als die Holzbögen. Schieß mal einen FITA recurve mit 10gpp. Da wirst dich wundern wie "langsam" der Bogen wirft...

Deshalb ist das auch nicht wirklich gut zu vergleichen, die Anwendungsbereiche unterscheiden sich halt stark...
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von caballero »

snake joe hat ja ein breites Spektrum gemessen da kann jeder das passende für sich und seinen Bogen überprüfen. Ich hab jedenfalls mit dem von mir gebauten Recurve auch ähnlich verschiedene Pfeilgewichte gemessen und bei 50# Zuggewicht auch ähnliche Ergebnisse erzielt. Bei Gelegenheit werde ich mal meinen Osagebogen messen mal schauen wo der so liegt.
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Snake-Jo
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Snake-Jo »

Gali hat soweit recht. Er wollte ja auch ein Spektrum von unterschiedlichen Pfeilgewichten haben. Leider schieße ich "normal" mit den Reiterbogen meist Gewichte um 28 g. Daher liegt mir momentan kein Pfeil >35 g vor. Ich baue aber noch einen 10 grain/lb-Pfeil (40 g).
Ein wenig Luft ist bei dem Bogen noch drin. Der wird erstmal an die Wand gehängt und der Sehnenbelag kann weiter Stärke gewinnen. Das machen die ja durchaus. Da der Bogen noch kein Stringfollow zeigt, habe ich auch nichts überdehnt, also alles im grünen Bereich. Weiterhin gebe ich auch zu: Ich hab geschwächelt: So ganz bin ich nicht in den Vollauszug geraten. :'(
Ja, der Bogen muss auch mal drei Schüsse mit einem leichten Pfeil aushalten können, schließlich ist das allerbestes Holz, kein einziges Astloch, gerade gewachsen und 3 mm Sehnenbelag.
Für mich gilt:
Selfbow mit 10 grain/lb und 170 ft/sec: ordentlich, bei 180 ft/sec: schnell
Normal würde ich aber mit 30 g-Pfeilen schießen und erreiche dann 190 ft/sec, das funzt schon... ;)
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Re: Osage Recurve mit Sehnenbacking

Beitrag von Galighenna »

Ich finds bisher sehr spannend, das hier zu verfolgen. :)

Ich hab zur Zeit eh eine mächtige bogenbauerische Schaffenskrise und krieg zur Zeit nichts mehr gebacken, bzw. bin ziemlich demotiviert. Da brauche ich so coole Projekte wie dies hier! ;)
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