Design bei Esche mit natürl. Setback
- klausmann84
- Hero Member

- Beiträge: 519
- Registriert: 14.12.2019, 09:30
- Hat gedankt: 9 Mal
- Hat Dank erhalten: 5 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Ich schaffe es noch nicht sie zu kürzen.
ist ja wie gesagt eigentlich noch viel zu stark, aber die Erfahrung vom letzten Mal hat mir gezeigt, dass es dann irgendwann doch recht schnell geht und man am Zuggewicht fröhlich vorbeihobelt. Vielleicht würden manche den noch gar nicht auf den Tillerbaum bringen in diesem Stadium, mir ist das so lieber.
Im Tannenwald, in klammem Spalt, stellen die Mannen bald die Hannen Alt Kannen kalt.
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Die Sehne sollte bei Tillerbeginn straff am Griff liegen jedoch das Holz noch nicht biegen.
Sonst führt der Sehnenwinkel dazu die Bogenenden zu schwach zu machen.
Aber wenn die Erfahrenen nichts gesagt haben wirds in diesem Stadium noch nicht so relevant sein...
LG Matze
Sonst führt der Sehnenwinkel dazu die Bogenenden zu schwach zu machen.
Aber wenn die Erfahrenen nichts gesagt haben wirds in diesem Stadium noch nicht so relevant sein...
LG Matze
- Hieronymus
- Forenlegende

- Beiträge: 3470
- Registriert: 18.08.2016, 19:50
- Hat gedankt: 31 Mal
- Hat Dank erhalten: 167 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Sieht fürs erste nicht schlecht aus
Was mir allerdings aufgefallen ist... deine Fades sind noch viel zu lang. Ich denke die werden 10cm lang sein, 4cm reichen aber völlig aus.
Gruß Markus
Gruß Markus
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
Salvador Dalí
Salvador Dalí
- schnabelkanne
- Forenlegende

- Beiträge: 6242
- Registriert: 11.10.2012, 05:36
- Hat gedankt: 75 Mal
- Hat Dank erhalten: 227 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
.[/quote]
Nur zum Verständnis nochmal die Nachfrage: Meinst du wirklich den gesamten rot eingekringelten Bereich oder doch eher dessen Zentrum
[/quote]
Ja die Mitte des roten Bereiches und 5 cm davor und danach.
Nur zum Verständnis nochmal die Nachfrage: Meinst du wirklich den gesamten rot eingekringelten Bereich oder doch eher dessen Zentrum
[/quote]
Ja die Mitte des roten Bereiches und 5 cm davor und danach.
The proof of the pudding is in the eating!
- klausmann84
- Hero Member

- Beiträge: 519
- Registriert: 14.12.2019, 09:30
- Hat gedankt: 9 Mal
- Hat Dank erhalten: 5 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Okay, vielen Dank nochmal euch allen für die Unterstützung!
Dann gehe ich zuerst an die Fades, 10 cm sind ziemlich gut geschätzt. Habe so meine Probleme damit festzulegen bzw zu sehen, wo die aufhören, aber wo ich jetzt nochmal nach dem Hinweis draufgeschaut habe stimmt das ziemlich exakt. Hut ab!
Dann Schwäche ich nochmal die WA bis knapp über die Mitte. Wenn sich die WA Enden bei zunehmendem Sehenstand anders verhalten als jetzt, wie Matze/Holzmann sagt, dann packe ich die besser an beiden WA erstmal nicht mehr an, schätze ich.
Vielleicht kann ich ja dann schon etwas mehr Spannung in die Sehne bringen, sodass sie zumindest stramm am Bogen liegt. (Es ist mit meiner Spannmethode glaube ich auch schwierig, weil das Sehnenöhrchen auch nicht gut über die prov. Wickelnocke gleitet. Vielleicht muss ich mal mit ner Spannschnur arbeiten. Let's see... )
Viele Grüße!
Klaus
Dann gehe ich zuerst an die Fades, 10 cm sind ziemlich gut geschätzt. Habe so meine Probleme damit festzulegen bzw zu sehen, wo die aufhören, aber wo ich jetzt nochmal nach dem Hinweis draufgeschaut habe stimmt das ziemlich exakt. Hut ab!
Dann Schwäche ich nochmal die WA bis knapp über die Mitte. Wenn sich die WA Enden bei zunehmendem Sehenstand anders verhalten als jetzt, wie Matze/Holzmann sagt, dann packe ich die besser an beiden WA erstmal nicht mehr an, schätze ich.
Vielleicht kann ich ja dann schon etwas mehr Spannung in die Sehne bringen, sodass sie zumindest stramm am Bogen liegt. (Es ist mit meiner Spannmethode glaube ich auch schwierig, weil das Sehnenöhrchen auch nicht gut über die prov. Wickelnocke gleitet. Vielleicht muss ich mal mit ner Spannschnur arbeiten. Let's see... )
Viele Grüße!
Klaus
Im Tannenwald, in klammem Spalt, stellen die Mannen bald die Hannen Alt Kannen kalt.
- schnabelkanne
- Forenlegende

- Beiträge: 6242
- Registriert: 11.10.2012, 05:36
- Hat gedankt: 75 Mal
- Hat Dank erhalten: 227 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Servus, bevor du schwächst mit wieviel Zuggwicht hast du bisher angezogen, nicht dass er dir zu schwach wird.
The proof of the pudding is in the eating!
- klausmann84
- Hero Member

- Beiträge: 519
- Registriert: 14.12.2019, 09:30
- Hat gedankt: 9 Mal
- Hat Dank erhalten: 5 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Stimmt, so explizit habe ich ds gar nicht zu Fotos dazugeschrieben. Das erste war ohne Zug, das zweite bei etwa 45 Pfund, stand nur im Fließtext. Dürfte also noch gut was runter...
Im Tannenwald, in klammem Spalt, stellen die Mannen bald die Hannen Alt Kannen kalt.
- klausmann84
- Hero Member

- Beiträge: 519
- Registriert: 14.12.2019, 09:30
- Hat gedankt: 9 Mal
- Hat Dank erhalten: 5 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Hallo!
Seit langem mal wieder ein bisschen Zeit zum Bogenbearbeiten. Momentan massiv mit Arbeit überhäuft...
Zuletzt habe ich die Fadouts wie empfohlen deutlich reduziert bzw gekürzt und dann im ersten Drittel der WA ebenfalls noch geschwächt und dabei erstmal im Bodentiller weitergearbeitet. Dafür habe ich auch nochmal den Schweifhobel aktiviert. Denke das war sinnvoll, sonst wäre ich noch zehn Jahre dran. Heute dann mal wieder auf den Tillerbaum gebracht, nachgearbeitet und ich finde es sieht ganz manierlich aus. Man spürt mittlerweile, wie sich moderate Arbeit mit der Ziehklinge sichtbar auswirkt. Für heute ist erstmal Schluss.
Beim Aufspannen ist es mittlerweile möglich die Sehne stramm anzubringen!
Links ist wie immer unten.
Ich finde es wird, wenn auch immer noch recht langsam.
Wenn ich alleine urteilen müsste, würde ich links zwischen C und D markieren und da erstmal nichts mehr wegnehmen. Dafür davor und danach. Perspektivisch erscheint mir rechts zwischen E und F etwas steif. Etwa so:
Vorschläge und Korrekturen sind wie immer sehr willkommen!
Was ich mich frage: Was ist eigentlich das Ziel für den Biegerverlauf beim asymetrischen Bogen: Sollten die Tips am Schluss in einer Ebene bzw. auf einer Höhe liegen?
So denn, Wochenende leider schon wieder rum. Bis demnächst und viele Grüße!
Klaus
Seit langem mal wieder ein bisschen Zeit zum Bogenbearbeiten. Momentan massiv mit Arbeit überhäuft...
Zuletzt habe ich die Fadouts wie empfohlen deutlich reduziert bzw gekürzt und dann im ersten Drittel der WA ebenfalls noch geschwächt und dabei erstmal im Bodentiller weitergearbeitet. Dafür habe ich auch nochmal den Schweifhobel aktiviert. Denke das war sinnvoll, sonst wäre ich noch zehn Jahre dran. Heute dann mal wieder auf den Tillerbaum gebracht, nachgearbeitet und ich finde es sieht ganz manierlich aus. Man spürt mittlerweile, wie sich moderate Arbeit mit der Ziehklinge sichtbar auswirkt. Für heute ist erstmal Schluss.
Beim Aufspannen ist es mittlerweile möglich die Sehne stramm anzubringen!
Links ist wie immer unten.
Ich finde es wird, wenn auch immer noch recht langsam.
Wenn ich alleine urteilen müsste, würde ich links zwischen C und D markieren und da erstmal nichts mehr wegnehmen. Dafür davor und danach. Perspektivisch erscheint mir rechts zwischen E und F etwas steif. Etwa so:
Vorschläge und Korrekturen sind wie immer sehr willkommen!
Was ich mich frage: Was ist eigentlich das Ziel für den Biegerverlauf beim asymetrischen Bogen: Sollten die Tips am Schluss in einer Ebene bzw. auf einer Höhe liegen?
So denn, Wochenende leider schon wieder rum. Bis demnächst und viele Grüße!
Klaus
Zuletzt geändert von klausmann84 am 18.05.2020, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.
Im Tannenwald, in klammem Spalt, stellen die Mannen bald die Hannen Alt Kannen kalt.
- schnabelkanne
- Forenlegende

- Beiträge: 6242
- Registriert: 11.10.2012, 05:36
- Hat gedankt: 75 Mal
- Hat Dank erhalten: 227 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Servus, zeig mal ein Bild mit niedriger Standhöhe.
The proof of the pudding is in the eating!
- klausmann84
- Hero Member

- Beiträge: 519
- Registriert: 14.12.2019, 09:30
- Hat gedankt: 9 Mal
- Hat Dank erhalten: 5 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Hallo!
Habe davon leider keins gemacht, muss ich dann später erstmal nachholen...
EDIT:
So dann wäre das auch getan, ich hoffe man kann was mit den Fotos anfangen. Nochmal der Reihe nach...
Schätze mal, dass ich eigentlich fast überall mehr Biegung brauche...
Ich glaube mein Problem ist auch, dass ich zwar den Standardflachbogentiller schon "tausendmal" gesehen habe (in Zeichnungen), aber nicht weiß wie der hier aussehen soll, mit dem Reflex im Griff, dem leichten Deflex im unteren und dem leichten Reflex am Ende des oberen WA.
Habe auch mal ne Ellipse drüber gelegt, aber die kann man sich ja auch so oder so drüber legen bis sie passt. Da weiß ich immer noch nicht mehr darüber, wie mein Holz biegen sollte. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine. Gerade weiß ich wirklich nicht mehr wie ich weiter machen soll.
Beim unteren Wurfarm ist der Verlauf der Flammen übrigens nicht mehr stetig abnehmend, sondern bis C ab und bei D wieder zunehmend. Ist aufgrund vieler kleiner Wellen und Verdehungen nicht so ganz einfach bei dem auf Kurs zu bleiben. Wäre das denn ein Problem wenn er sonst gut biegt?
Es würde mich wirklich freuen wenn mir jemand kurz helfen könnte auf Kurs zu bleiben oder wieder zurückzufinden!
Klaus
Habe davon leider keins gemacht, muss ich dann später erstmal nachholen...
EDIT:
So dann wäre das auch getan, ich hoffe man kann was mit den Fotos anfangen. Nochmal der Reihe nach...
Schätze mal, dass ich eigentlich fast überall mehr Biegung brauche...
Ich glaube mein Problem ist auch, dass ich zwar den Standardflachbogentiller schon "tausendmal" gesehen habe (in Zeichnungen), aber nicht weiß wie der hier aussehen soll, mit dem Reflex im Griff, dem leichten Deflex im unteren und dem leichten Reflex am Ende des oberen WA.
Habe auch mal ne Ellipse drüber gelegt, aber die kann man sich ja auch so oder so drüber legen bis sie passt. Da weiß ich immer noch nicht mehr darüber, wie mein Holz biegen sollte. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine. Gerade weiß ich wirklich nicht mehr wie ich weiter machen soll.
Beim unteren Wurfarm ist der Verlauf der Flammen übrigens nicht mehr stetig abnehmend, sondern bis C ab und bei D wieder zunehmend. Ist aufgrund vieler kleiner Wellen und Verdehungen nicht so ganz einfach bei dem auf Kurs zu bleiben. Wäre das denn ein Problem wenn er sonst gut biegt?
Es würde mich wirklich freuen wenn mir jemand kurz helfen könnte auf Kurs zu bleiben oder wieder zurückzufinden!
Klaus
Im Tannenwald, in klammem Spalt, stellen die Mannen bald die Hannen Alt Kannen kalt.
- schnabelkanne
- Forenlegende

- Beiträge: 6242
- Registriert: 11.10.2012, 05:36
- Hat gedankt: 75 Mal
- Hat Dank erhalten: 227 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Servus, wie ist den das Design der WA, Pyramide oder gleich breit bis WA Mitte.
Die letzten Drittel der WA zu den Tips hin Biegen zu wenig.
Linker WA bei E/F ist das ein Schatten oder ist der WA dort deutlich dicker.
Grundsätzlich soll die Dicke der WA kontinuierlich vom Griff zu den Tips hin abnehmen.
Die Form der Biegung Kreis oder Ellipse hängt auch vom Design ab, kreisförmig eher bei pyramidenform der WA.
Ellipsenförmiger Tiller bei HALBPYRAMIDENFÖRMIGEN WA.
LG Thomas
P.s. wie immer s. Wiki
https://bogensportwiki.info/index.php?t ... llerprofil
Die letzten Drittel der WA zu den Tips hin Biegen zu wenig.
Linker WA bei E/F ist das ein Schatten oder ist der WA dort deutlich dicker.
Grundsätzlich soll die Dicke der WA kontinuierlich vom Griff zu den Tips hin abnehmen.
Die Form der Biegung Kreis oder Ellipse hängt auch vom Design ab, kreisförmig eher bei pyramidenform der WA.
Ellipsenförmiger Tiller bei HALBPYRAMIDENFÖRMIGEN WA.
LG Thomas
P.s. wie immer s. Wiki
https://bogensportwiki.info/index.php?t ... llerprofil
The proof of the pudding is in the eating!
- Hieronymus
- Forenlegende

- Beiträge: 3470
- Registriert: 18.08.2016, 19:50
- Hat gedankt: 31 Mal
- Hat Dank erhalten: 167 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Hi,
ich würde jetzt erstmal den linken an den rechten Wurfarm angleichen, sonst zieht dir der starke linke Wurfarm im rechten Schwachstellen rein. Immer beide Wurfarme im Gleichgewicht halten... danach kannst du den recht im letzten drittel (siehe Bild) mehr biegen lassen . Die Ellipse ist doch gar nicht so schwer drüber zu legen(siehe Bild) Ich sehe bei A im linken eine Verdickung, die solltest du vorsichtig ohne eine Kule zu erzeugen abtragen. Am besten mit einer feine Feile
Du solltest alle Buckel die du im seitlichen Profil siehst angleichen, da dort der Bogen nicht biegen kann. Immer schon langsam und dann kann auch nichts schief gehen. Vor allem keine grobe Holzraspel mehr in diesem Zustand verwenden! Nur Ziehklinge 40-60er Schleifpapier und feine Feilen.
Gruß Markus
ich würde jetzt erstmal den linken an den rechten Wurfarm angleichen, sonst zieht dir der starke linke Wurfarm im rechten Schwachstellen rein. Immer beide Wurfarme im Gleichgewicht halten... danach kannst du den recht im letzten drittel (siehe Bild) mehr biegen lassen . Die Ellipse ist doch gar nicht so schwer drüber zu legen(siehe Bild) Ich sehe bei A im linken eine Verdickung, die solltest du vorsichtig ohne eine Kule zu erzeugen abtragen. Am besten mit einer feine Feile
Gruß Markus
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
Salvador Dalí
Salvador Dalí
- klausmann84
- Hero Member

- Beiträge: 519
- Registriert: 14.12.2019, 09:30
- Hat gedankt: 9 Mal
- Hat Dank erhalten: 5 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Hey Leute! Ich werde mich mal bemühen, alles noch zu beantworten!
Gehe dann jetzt erstmal an den linken WA und gleiche den an und schaue was passiert. Kann was dauern, Bachelorarbeit in der Hochphase.
Vielen Dank mal wieder, richtig gut! Weiß gar nicht wie man das irgenwie mal honorieren kann...
ca 2/3 der WA gleichbleibend / von ca 5,5 auf 5,0 dann etwas fließender Übergang und dann in gerader Linie auf aktuell ca 1,4 cm an den tips.schnabelkanne hat geschrieben: ↑18.05.2020, 20:21 Servus, wie ist den das Design der WA, Pyramide oder gleich breit bis WA Mitte
Das ist eine tiefe Delle auf der dem Betrachter abgewandten Seite des WA, die ich dadurch ausgleichen wollte, dass ich auf dem Bauch entsprechend mehr stehen lasse, also habe ich dort nen Hubbel am Bauch und ne Delle im Rücken. Letztere sieht man so natürlich nicht. Das ist auch die Stelle die mir etwas Schwierigkeiten in der Abnahme macht.schnabelkanne hat geschrieben: ↑18.05.2020, 20:21 inker WA bei E/F ist das ein Schatten oder ist der WA dort deutlich dicker.
Genau diese und andere Zeichnungen meinte ich: Mir fällt die Übertragung auf echtes, nicht ideal geformtes Holz dann trotzdem schwer. Das wollte ich versuchen zu vermitteln. Trotzdem danke auch für den Hinweis.schnabelkanne hat geschrieben: ↑18.05.2020, 20:21 Die Form der Biegung Kreis oder Ellipse hängt auch vom Design ab, kreisförmig eher bei pyramidenform der WA.
Ellipsenförmiger Tiller bei HALBPYRAMIDENFÖRMIGEN WA.
LG Thomas
P.s. wie immer s. Wiki
https://bogensportwiki.info/index.php?t ... llerprofil
Okay super das war mir bisher explizit nirgendwo so klar formuliert über den Weg gelaufen!Hieronymus hat geschrieben: ↑18.05.2020, 20:38 ich würde jetzt erstmal den linken an den rechten Wurfarm angleichen, sonst zieht dir der starke linke Wurfarm im rechten Schwachstellen rein. Immer beide Wurfarme im Gleichgewicht halten
Sehe auch was du meinst, im Bild ist da was, aber am Bogen selbst erkenn ich diesen Hubbel nicht wieder, werde das aber im Auge behalten, bzw. die Tage nochmal drauf schauen.Hieronymus hat geschrieben: ↑18.05.2020, 20:38 Ich sehe bei A im linken eine Verdickung, die solltest du vorsichtig ohne eine Kule zu erzeugen abtragen.
Schätze das bezieht sich auch auf den Buckel bei E-F im unteren WA, sieh dazu weiter oben die Antwort auf das zweite Zitat von Thomas. (lokale Delle im Rücken -> Hubbel am Bauch stehen gelassen)Hieronymus hat geschrieben: ↑18.05.2020, 20:38 Du solltest alle Buckel die du im seitlichen Profil siehst angleichen, da dort der Bogen nicht biegen kann.
Das mit der Ellipse hatte ich ja auch ausprobiert, aber dann dachte ich, dass ich sie vielleicht völlig falsch anlege oder nicht richtig interpretiere was ich sehe. Danke für die Hilfestellung dabei, manchmal ist es einfach gut wenn jemand anders sagt: Mach mal so!Hieronymus hat geschrieben: ↑18.05.2020, 20:38 Die Ellipse ist doch gar nicht so schwer drüber zu legen(siehe Bild)
Gehe dann jetzt erstmal an den linken WA und gleiche den an und schaue was passiert. Kann was dauern, Bachelorarbeit in der Hochphase.
Vielen Dank mal wieder, richtig gut! Weiß gar nicht wie man das irgenwie mal honorieren kann...
Im Tannenwald, in klammem Spalt, stellen die Mannen bald die Hannen Alt Kannen kalt.
- klausmann84
- Hero Member

- Beiträge: 519
- Registriert: 14.12.2019, 09:30
- Hat gedankt: 9 Mal
- Hat Dank erhalten: 5 Mal
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Guten Tag!
Lange ists her... Ich habe heute mal ne spezifische Frage. (Dachte zuerst ich mach n neues Thema auf aber dann habe ich mich dagegen entscheiden.)
Der Bogen hat jetzt während des Weitertillerns doch n bissl Set gekriegt. Noch nicht schlimm, aber eben doch deutlich. Ich habe ihn so dass er sich auf Standhöhe spannen lässt und würde gerne vorsichtig weiter tillern. ABER:
In den letzten ca 8 Wochen hat hier ne außerordentlich hohe Luftfeuchte in meinem "Bogenlager" geherrscht. Zwischen 60 und 70%. Auf Dauer zuviel. Ich schätze also, dass neben zu früher zu hoher Belastung bei unsauberem Tiller auch die Holzfeuchte mglw. nicht ganz optimal ist. Der beste Spot hier im Haus hat aktuell ca 58% rF und etwa 25°C (abhängig von Tageszeit und natürlich dem Wetter, rf aber recht konstant)
Da liegt er nun und ich frage mich wie lange ich warten sollte bis er von den geschätzten 13-14% Holzfeuchte wieder etwas runter getrocknet ist. Wie würdet ihr vorgehen? Oder sind 8 Wochen in zu hoher Feuchte noch nicht von belang? SuFu hat leider nicht weitergeholfen.
Btw es gibt hier ne schöne pdf zur Holztrocknung mit Formel für die Trocknungsdauer auf Seite 17, nur verstehen tu ich sie nicht
http://dietz-woodworking.com/download/024_Trock_E01.pdf
Hat damit schonmal jmd zufällig gerechnet?
Beste Grüße! Klaus
Lange ists her... Ich habe heute mal ne spezifische Frage. (Dachte zuerst ich mach n neues Thema auf aber dann habe ich mich dagegen entscheiden.)
Der Bogen hat jetzt während des Weitertillerns doch n bissl Set gekriegt. Noch nicht schlimm, aber eben doch deutlich. Ich habe ihn so dass er sich auf Standhöhe spannen lässt und würde gerne vorsichtig weiter tillern. ABER:
In den letzten ca 8 Wochen hat hier ne außerordentlich hohe Luftfeuchte in meinem "Bogenlager" geherrscht. Zwischen 60 und 70%. Auf Dauer zuviel. Ich schätze also, dass neben zu früher zu hoher Belastung bei unsauberem Tiller auch die Holzfeuchte mglw. nicht ganz optimal ist. Der beste Spot hier im Haus hat aktuell ca 58% rF und etwa 25°C (abhängig von Tageszeit und natürlich dem Wetter, rf aber recht konstant)
Da liegt er nun und ich frage mich wie lange ich warten sollte bis er von den geschätzten 13-14% Holzfeuchte wieder etwas runter getrocknet ist. Wie würdet ihr vorgehen? Oder sind 8 Wochen in zu hoher Feuchte noch nicht von belang? SuFu hat leider nicht weitergeholfen.
Btw es gibt hier ne schöne pdf zur Holztrocknung mit Formel für die Trocknungsdauer auf Seite 17, nur verstehen tu ich sie nicht
http://dietz-woodworking.com/download/024_Trock_E01.pdf
Hat damit schonmal jmd zufällig gerechnet?
Beste Grüße! Klaus
Im Tannenwald, in klammem Spalt, stellen die Mannen bald die Hannen Alt Kannen kalt.
Re: Design bei Esche mit natürl. Setback
Hi,Klausmann,
Ist übrigens ein interessanter Artikel, hilft auf jedem Fall beim Verständnis,was da so alles passiert. Zum Berechnen braucht man ihn m.M.n. nicht. Das geht einfacher durch wiegen.
Grüßle,
Kemoauc
PS: mit C meine ich nich Coulomb,sondern Grad Celsius
Set ist normal bei Holzbögen, schon ok.klausmann84 hat geschrieben: ↑15.07.2020, 15:18 Der Bogen hat jetzt während des Weitertillerns doch n bissl Set gekriegt.
Nö,um die 60% ist m,M.n. zur Lagerung ziemlich optimal, hab mein Holz früher bei ca 80%rF@ 15C im Kellerabgang gelagert,ich hab nie Nachteile dadurch bemerkt. nen Tag oder zwei vor dem Tillern ins WoZi bei ca 60%rf@21C gelegt,gewogen,wenn überhaupt war der gewichts-respektive Wasserverlust selten mehr als 0,5g. Also kein Problem.klausmann84 hat geschrieben: ↑15.07.2020, 15:18 In den letzten ca 8 Wochen hat hier ne außerordentlich hohe Luftfeuchte in meinem "Bogenlager" geherrscht. Zwischen 60 und 70%. Auf Dauer zuviel.
Eigentlich der Hauptgrund,neben Ungeduld...klausmann84 hat geschrieben: ↑15.07.2020, 15:18 Ich schätze also, dass neben zu früher zu hoher Belastung bei unsauberem Tiller .....
Jeden Tag wiegen und wenn's über 2 Tage gleich bleibt,passts. Ist bewährt.klausmann84 hat geschrieben: ↑15.07.2020, 15:18 Da liegt er nun und ich frage mich wie lange ich warten sollte ...Wie würdet ihr vorgehen?
Ist übrigens ein interessanter Artikel, hilft auf jedem Fall beim Verständnis,was da so alles passiert. Zum Berechnen braucht man ihn m.M.n. nicht. Das geht einfacher durch wiegen.
Grüßle,
Kemoauc
PS: mit C meine ich nich Coulomb,sondern Grad Celsius
Haseldübel
Fichtendübel
Balsadübel
Fichtendübel
Balsadübel