So,hab mal den Trockenvorgang turbonisiert.
Das Stängelein bei 26GradC@50%RelFeuchte in mein 4qm großes Bad direkt unter die Decke gehängt... siehe da: bei 3gWasserverlust/Tag hätte ich noch ne Weile warten müssen.Denn er hat in 2 Tagen so ,auf diese Weise nochmal 26g Wasser verloren.
Jetzt isser runter von 882g Anfangs (nach Zuschnitt) auf jetzt 732g,also noch fast 17% Wasser drin gewesen bisher.
Mal so vorausgedacht,was noch feuchtigkeitsmäßig weggeht,etwa nochmal ca 30g. Dann bleiben so ca 700g rohgetaperte Holzmasse,das wird etwas knapp für nen 60# Bogen,falls ich mal beim Tillern im Überschwang ein bissl optimistisch danebengreifen sollte.
Zum Glück sind beide Optionen noch offen,wird die Stange zu schwach,kanns immer noch ein vollbiegender starker Propeller werden. Nb: ein Propellerbogen (langes,gerades Mittelstück mit nem Anschluss zu Flachbogen WAs) sieht in Eibe deutlich breiter aus,als mit Hartriegel (übrigens ein steinzeitlich authentisches Material,auch wenn es davon sehr wenig Fundstücke gibt,Hartriegel verrottet übrigens deutlich schneller als Eibe,ist ja komplett giftlos

).
Jetzt vertrau ich erstmal auf den recht brauchbaren Grundtaper,wenn man ihn nicht übertrieben biegt,ist er nicht weit vom Bodentiller entfernt. Das obere Drittel der WAs darf noch schmaler und evtl ein wenig dünner werden,der Griffbereich ein wenig bereinigt,dann sollte das passen. Der Griffbereich selbst ist im Moment genauso dick und breit,wie bei meinem 63#-Haselbogen,also bei Hartriegel ne Menge Fleisch übrig.
Nur so ein paar Gedanken dazu.
Grüßle,
Kemoauc