Gefunden habe ich einen wildwachsenden Goldregen-Strauch in einem recht erbärmlichen Zustand, die Stämmchen verrotten teils am Boden sodass der Strauch auseinanderkippt wie ein Mikado-Spiel.
Die Ernte war etwas schwierig zu dokumentieren, da das gute Stück recht eingewachsen in einem Knick dastand. Geerntet habe ich es gestern am 2. Januar. Heute habe ich das Stämmchen dann grob heruntergearbeitet.
Der Goldregen bietet Potential, hält aber einige Schwierigkeiten bereit, die teils mit Wärme korrigiert werden können (hoffe ich
Es gibt viel Reflex und Deflex, seitliche Korrekturen stehen an und der große eingewachsene Totast muss herausgelöst werden und es ist noch völlig unklar, was in dem Bereich unter der Rinde zutage tritt.
Goldregen ist aber ein tolles Holz, super mit Wärme zu richten, edle Optik, super Wurfeigenschaften. Das Holz spielt in einer Liga mit Eibe und Osage. Zudem ist es auch ziemlich giftig und deshalb am besten an der frischen Luft zu bearbeiten.
