Koreanischer Kompositbogen build-along
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Heut mal ausgepackt und das Horn seitlich bis zum Bambus runtergefeilt (die Hornstreifen waren etwas breiter als der Kern). Klebefuge im Prinzip unsichtbar. Also entweder optimal oder verhungert, das wird sich noch zeigen
.
Die Hornstreifen liegen im Griff auch schön bündig.
Und die Symmetrie sieht auch gut aus. Bin happy
Einen koreanischen Daumenring hab ich mir auch mal zum ausprobieren gebastellt.
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Sieht gut, ich hätte nur ein Stück Knochen zwischen die Hornstreifen geklebt, um zu verhindern,daß das Horn sich in einander Schiebt. Kannst du aber immer noch machen
LG Markus
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Ja, genau da war ich noch unschlüssig, weil man in den koreanischen Videos nichts dergleichen sehen kann. Aber es kann ja auch nicht schaden... Kamelknochen hab ich daheim.Hieronymus hat geschrieben: ↑07.03.2026, 14:04 Sieht gut, ich hätte nur ein Stück Knochen zwischen die Hornstreifen geklebt, um zu verhindern,daß das Horn sich in einander Schiebt. Kannst du aber immer noch machen
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Ich hatte bei meinem Ägypter anfänglich Geweih verbaut und das würde komplett zerquetscht. Jetzt ist wieder ein Knochen drin
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Krass, das verdeutlicht warum man es nicht so lassen sollte...Hieronymus hat geschrieben: ↑07.03.2026, 14:23 Ich hatte bei meinem Ägypter anfänglich Geweih verbaut und das würde komplett zerquetscht.
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Der nächste Schritt wird das aufbringen der Griffschale. Traditionell wurde dabei der reflex im Griff erhöht. Ich werde aber maximal den vorhandenen Reflex behalten, vielleicht sogar ein bisschen reduzieren, da meinen neuesten Erkenntnissen nach, ein reflexer Griff sich negativ auf die Pfeilgeschwindigkeit auswirkt. Und da reflexe Griffe ohnehin eher alles schwieriger machen, verzichte ich gern darauf.
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Frage zum Griff. Traditionell wurde zu Eiche gegriffen, aber ich sehe nicht wirklich warum wichtig sein sollte Eiche zu nehmen. Und weil im Griff mehr Gewicht ja eine gute Sache sein sollte, was sagt ihr zu Hartriegel? Oder doch lieber Ahorn?
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Hartriegel ist gut. Ahorn ist auch gut. Wirf ne Münze 
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Ich hab mal das Breitenprofil aufgezeichnet und in Form gebracht. An den Enden die Kerben zum zusammenbinden gemacht und dann mal die Enden an einander gedrückt. Hab ich vorm Aufbringen vom Horn schon zickmal gemacht, aber diesmal waren Geräusche als würde was reißen. Mir hats die stirnseitige Klebefuge zwischen den Hornstreifen von einander gelöst wodurch er natürlich dort eine punktuelle Schwachstelle hatte und dann hat sich das Horn ein Stückchen weiter gelöst... ich hätte die Enden erst nach dem aufbringen der Griffschale zusammen bringen dürfen
Ich werd hald jetzt das Stück das sich gehoben hat herausschneiden und gegen Knochen ersetzen. Aber vorher kleb ich noch die Griffschale auf. Ich hoffe das ist kein Zeichen dafür das mir die Klebefuge verhungert ist. Ich muss aber auch sagen dass ich am Ende vom Horn mehr druck ausgeübt hab damit der Streifen auch wirklich flach aufliegt...
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Für mich wirkt der Griff recht lang. Wie lang wolltest du ihn machen?
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Beim Original wird ja mit einem dicken Stück Bambus gearbeitet weshalb die Fadeouts noch aus Bambus sind. Weil ich die Laminate genommen hab muss ich jetzt mit der Griffschale den ganzen dickeren Bereich der zwischen den Hauptbiegezonen liegt abdecken. Und gut möglich dass die Schale beim ausformen noch kürzer wird. Ich geh mal auf Nummer sicher.Hieronymus hat geschrieben: ↑08.03.2026, 16:49 Für mich wirkt der Griff recht lang. Wie lang wolltest du ihn machen?
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Die Klebefuge sieht ziemlich ausgehungert aus, hoffentlich täuscht das nur? Die Griffschale am Rücken ist für sich schon ein Problem, sie liebt es nämlich ebenfalls abzuplatzen, da darf die Klebefuge nicht zu dünn sein und die Fadeouts müssen über eine längere Strecke hauchdünn auslaufen. Ohne Wicklung darf der Bogen dann auf keinen Fall gebogen werden!
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Die Angst hab ich auch. Wenn das der Fall sein sollte, werd ich komplett auf Hausenblasenleim umsteigen. Ich will nicht noch dafür bestraft werden, dass die Teile passgenau sind...
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Hier mal ein paar Bilder der ausgearbeiteten Form.
Die Griffschale wieder gerillt
Geklebt
Und die Griffschale hab ich so geformt dass eine leichte Verdrehung korrigiert wird. Annähernd perfekt, aber der Bogen ist in sich so instabil dass man das sowieso nicht perfekt machen kann.
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Chirurg
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Re: Koreanischer Kompositbogen build-along
Darum wickle ich immer zuerst mit Paketfolie, da ist schon mal alles sauber und dann wickle ich mit Isolierband unter Zug und dann erst setze ich ein paar Klemmen, so bleibt der Kleber zumeist dort, wo er sein solle. LG Stephan