Pfeilgeschwindigkeit mit PC messen
Die Meßgeräte mit der Lichtschranke haben genaugenommen keine Lichtschranke, sondern einen Helligkeitssensor, der eine helle Fläche 'betrachtet'. Fliegt ein Pfeil vorbei, ändert sich die Helligtkeit sehr schnell un der Sensor 'schlägt an'. Daher haben die auch Probleme bei Leuchtstoffröhren oder zuwenig Licht. Es braucht also ein Stativ und gute Wetterverhältnisse.
Das Dopplerradar mißt 'nur' Metall - eine 100 grain Spitze reicht aber. Der Meßbereich meines Dopplerradars beginnt aber erst bei ca 130 fps. Die Meßungenauigkeit ist bei 2 Prozent. Vorteil: klein (passt vor ein Compundstabi), billig (<100 Euronen) und immer schnell einsetzbar.
edit: Der Christian war schneller
Das Dopplerradar mißt 'nur' Metall - eine 100 grain Spitze reicht aber. Der Meßbereich meines Dopplerradars beginnt aber erst bei ca 130 fps. Die Meßungenauigkeit ist bei 2 Prozent. Vorteil: klein (passt vor ein Compundstabi), billig (<100 Euronen) und immer schnell einsetzbar.
edit: Der Christian war schneller
RE:
Die Sensoren sind nicht teuer (eigentlich recht günstig - wenige Cent). Es handelt sich nur um einfache Fototransistoren oder Fotodioden mit einer Linse hinter einer Schlitzmaske (das musst du selber zusammenbasteln, da es diese Kombi nicht fertig gibt). Dann brauchst Du noch ein wenig Elektronik (ein Differenzierglied mit Verstärker) einen Computer mit Parallelport (Druckerport; nicht USB) sowie ein kleines Programm, welches den Zeitabstand zwischen den Impulsen misst. Das ist alles.Original geschrieben von shantam
aha,
danke für die antworten,da geh ich mal suche was so sensoren kosten.
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)
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shantam
Der conraddoppler geht nur bis 80 km/h.
Du musst dir also zusätzlich auf der Dopplerplatine die Referenzspannungen oder wasauch immer verwendet wird, umbauen, um den Bereich auf die notwendigen ~200 km/h zu steigern.
Oder ich bekomme/bastle einen sensor, bei dem festgelegt ist, das er beim Pfeildurchflug wirklich auslöst.
Natürlich 2 davon, fix montiert mit bekanntem abstand.
Generell kann man alles auswerten, was der dann liefert.
Ich könnte dir problemlos einen Microprozessor programmieren, der die Daten aufnimmt und über eine rs232 (serielle) Schnittstelle ausgibt. dazu ein kleines Programm, das diesen Wert anzeigt, und fertig.
Ich bräuchte nur das Datenformat der Ausgabe des sensors (digital oder analog, wenn analog, dann muß man nachher im pc noch über die sensorkennlinie kalibrieren.), und alles wäre fertig.
Die Zeit ist das kritische Element, da ich sehr beschäftigt bin.
Du musst dir also zusätzlich auf der Dopplerplatine die Referenzspannungen oder wasauch immer verwendet wird, umbauen, um den Bereich auf die notwendigen ~200 km/h zu steigern.
Oder ich bekomme/bastle einen sensor, bei dem festgelegt ist, das er beim Pfeildurchflug wirklich auslöst.
Natürlich 2 davon, fix montiert mit bekanntem abstand.
Generell kann man alles auswerten, was der dann liefert.
Ich könnte dir problemlos einen Microprozessor programmieren, der die Daten aufnimmt und über eine rs232 (serielle) Schnittstelle ausgibt. dazu ein kleines Programm, das diesen Wert anzeigt, und fertig.
Ich bräuchte nur das Datenformat der Ausgabe des sensors (digital oder analog, wenn analog, dann muß man nachher im pc noch über die sensorkennlinie kalibrieren.), und alles wäre fertig.
Die Zeit ist das kritische Element, da ich sehr beschäftigt bin.
temporarily out of order
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shantam
RE:
Genauso liegt es bei mir.Original geschrieben von LaCroix
Die Zeit ist das kritische Element, da ich sehr beschäftigt bin.
Ich hatte schon öfters vor einen optischen Cronometer zu bauen. Die Entwicklung des diffenrenzierenden Verstärkers ist kein Problem; die Bauteile habe ich eh alle da. Ich habe auch die Microcontrollerplatine mit Display schon fertig. Leider hatte ich bisher nicht die Zeit, das alles zusammenzubauen und das Programm zu schreiben (bzw zu modifizieren - ein passendes Programm habe ich auch schon). Leider fehlt mir zur Zeit noch das Programmiergerät dazu.
Meiner kostet ungeheure 5€. Nur damit hast Du noch nichts. Denn es fehlt das Programm und das muß ja auch noch irgendwie in den Prozessor (also muß noch ein passendes Programmiergerät her - das kostet auch einiges).Original geschrieben von Shantam
was kostet den so ein mikroprccesor?
Christian
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)
Um Netzwanze zu ergänzen:
Der erste Chip kostet dich rund 2-300 € Minimum, der 2. nurnoch ~5€
Da sind aber Oszilloskop, Lötstation, Netzteile, Platinenätzer, usw noch nicht drin, die man zum Entwickeln meistens braucht.. (ich baue nebenbei Modellbauelektroniken auf Auftrag, daher bin ich gut ausgerüstet
)
So eine kleine Platine mit einer Led-Matrix - anzeige ist keine Hexerei, man braucht nur einen zusatzchip, der die Zahlen anzeigt
Geht auch ohne, aber es spart kompliziertes herumprogrammieren im chip, und ist sogar fast billiger als die umschalterei mit transistoren zwischen den einzelnen ziffern. 1 x gemacht - nie wieder.
Im chip ist ein einfacher Zeitnehmer integriert, beim auslösen des ersten sensors startet man ihn, und beim 2. sensor liest man den aktuellen zählerstand (auflösung wäre bei meiner Konfiguration bis zu 1/1.000.000 tel sekunde, wäre wohl ausreichend
Den Wert muß man dann über einen kleinen algorithmus in geschwindigkeit umrechnen, die zeit an den anzeigetreiber schicken, und die Zahl leuchtet auf. Reset-Taster dazu, und du hast einen chronometer.
Das ganze Teil würde kaum mehr als 30-50 € kosten, je nach ausführung (lochraster und "Indische Wurfverdrahtung" vs. Selber geätzter Platine vs. Conrad-Platine), und komplexität des Sensors.
Habe einige IR-sensoren und ir-leds daheim, vielleicht teste ich ja mal... Eine Linse und eine Strichblende sollte ja auffind-/machbar sein
Diese Sensoren sind Tageslichtgeschützt, also sollte die Umgebungshelligkeit dann egal sein...
@Netzwanze Hast du auch an einen (fast "idealen")Differenzverstärker gedacht? Die Lichtabschwächung wird ja nur gering sein.
Ist total simpel, daher auch als "Bausatz" möglich.
Ich könnte mich ja mal dran versuchen, wenn interesse besteht.
Der erste Chip kostet dich rund 2-300 € Minimum, der 2. nurnoch ~5€
Da sind aber Oszilloskop, Lötstation, Netzteile, Platinenätzer, usw noch nicht drin, die man zum Entwickeln meistens braucht.. (ich baue nebenbei Modellbauelektroniken auf Auftrag, daher bin ich gut ausgerüstet
So eine kleine Platine mit einer Led-Matrix - anzeige ist keine Hexerei, man braucht nur einen zusatzchip, der die Zahlen anzeigt
Geht auch ohne, aber es spart kompliziertes herumprogrammieren im chip, und ist sogar fast billiger als die umschalterei mit transistoren zwischen den einzelnen ziffern. 1 x gemacht - nie wieder.
Im chip ist ein einfacher Zeitnehmer integriert, beim auslösen des ersten sensors startet man ihn, und beim 2. sensor liest man den aktuellen zählerstand (auflösung wäre bei meiner Konfiguration bis zu 1/1.000.000 tel sekunde, wäre wohl ausreichend
Den Wert muß man dann über einen kleinen algorithmus in geschwindigkeit umrechnen, die zeit an den anzeigetreiber schicken, und die Zahl leuchtet auf. Reset-Taster dazu, und du hast einen chronometer.
Das ganze Teil würde kaum mehr als 30-50 € kosten, je nach ausführung (lochraster und "Indische Wurfverdrahtung" vs. Selber geätzter Platine vs. Conrad-Platine), und komplexität des Sensors.
Habe einige IR-sensoren und ir-leds daheim, vielleicht teste ich ja mal... Eine Linse und eine Strichblende sollte ja auffind-/machbar sein
@Netzwanze Hast du auch an einen (fast "idealen")Differenzverstärker gedacht? Die Lichtabschwächung wird ja nur gering sein.
Ist total simpel, daher auch als "Bausatz" möglich.
Ich könnte mich ja mal dran versuchen, wenn interesse besteht.
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RE:
Ich muß mal einen entsprechenden Versuchsaufbau mit einem Fototransistor (sichtbares Licht) einer Linse und einer Schlitzblende machen und messen wie groß die Lichtabschwächung wirklich ist.Original geschrieben von LaCroix
@Netzwanze Hast du auch an einen (fast "idealen")Differenzverstärker gedacht? Die Lichtabschwächung wird ja nur gering sein.
Erst danach kann ich den Differenzverstärker entsprechend dimensionieren.
Ich muß mal sehen, ob ich einen Messverstärker aus der Physik leihen oder benutzten darf. Der ist zum einen sehr empfindlich und zum anderen auch sehr rauscharm.
Die Tageslichtresistenz von IR-Sensoren bedeutet nur, daß ein IR-Filter vorgeschaltet ist. Es wird also nur Licht durchgelassen, was genau der definierten Wellenlänge bei einer Mindesthelligkeit entspricht. Das ganze bringt also in diesem Fall nichts; außer du verwendest eine IR-Zusatzbeuchtung, welche den Chronometer dann von oben mit Licht versorgt (im Tageslichtchronometer macht das die Sonne oder Kunstlicht, wobei Leuchtstoffröhren schon stören können).
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)
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jaberwok
Ich hätte da auch Interesse!
evtl. hilft das was ? ich mein um die Daten dann in den PC zu bringen ?
http://www.emedia.de/@24MQPYTBrCBIA/bin/hw.pl
evtl. hilft das was ? ich mein um die Daten dann in den PC zu bringen ?
http://www.emedia.de/@24MQPYTBrCBIA/bin/hw.pl
@Netzwanze
Genauso hab ich es gemeint, ich habe ein IR-LED (~900nm) und daneben waagrecht den Sensor(20-30cm oder so) mit einer schlitzblende und Sammellinse.
Der Pfeil muß dann da durch(was ja wohl kein problem ist, da man ja nur 2-3 meter weit weg steht.).
Der Vorteil ist, das damit das Umgebungslicht kaum einfluß auf die Messung hat (Siehe Problem mit Leuchtstoffröhren)
Somit habe ich mehr oder weniger eine konstante Lichtstärke, von der wir ausgehen können. (Wenn wir den sensor mit einem Schußblech abdecken, und mit dem rücken zur sonne stellen ist die LED die einzige Lichtquelle.)
Werde mal meinen Oszillofanten befragen, was das ausmacht, wenn da dann ein pfeil durchrauscht...
@Jaberwok
Die daten in den Pc zu bringen ist kein Problem, dafür kann ich eine Serielle Schnittstelle, eine USB-Anbindung oder eine Bluetooth-Übertragung anbieten. Zur Not sogar über eine Eigenbau-Funkübertragung.
USB würde mir halt am Besten gefallen, da haben wir nämlcih schon die Stromversorgung über den Laptop mit dabei.
Das kann man auch zusätzlich zum Display +Akku draufmachen, dann ist das ding mit und ohne PC einsatzfähig.
Genauso hab ich es gemeint, ich habe ein IR-LED (~900nm) und daneben waagrecht den Sensor(20-30cm oder so) mit einer schlitzblende und Sammellinse.
Der Pfeil muß dann da durch(was ja wohl kein problem ist, da man ja nur 2-3 meter weit weg steht.).
Der Vorteil ist, das damit das Umgebungslicht kaum einfluß auf die Messung hat (Siehe Problem mit Leuchtstoffröhren)
Somit habe ich mehr oder weniger eine konstante Lichtstärke, von der wir ausgehen können. (Wenn wir den sensor mit einem Schußblech abdecken, und mit dem rücken zur sonne stellen ist die LED die einzige Lichtquelle.)
Werde mal meinen Oszillofanten befragen, was das ausmacht, wenn da dann ein pfeil durchrauscht...
@Jaberwok
Die daten in den Pc zu bringen ist kein Problem, dafür kann ich eine Serielle Schnittstelle, eine USB-Anbindung oder eine Bluetooth-Übertragung anbieten. Zur Not sogar über eine Eigenbau-Funkübertragung.
USB würde mir halt am Besten gefallen, da haben wir nämlcih schon die Stromversorgung über den Laptop mit dabei.
Das kann man auch zusätzlich zum Display +Akku draufmachen, dann ist das ding mit und ohne PC einsatzfähig.
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- kra
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Anmerkung zur Geometrie
Der "Pfeilflugraum" sollte nicht zu knapp bemessen sein, da
1. der Pfeil direkt nachdem er den Bogen verlassen hat noch erhelich schwänzeln kann und dadurch horizontal und vertikal Platz braucht
2. Die Treffergenauigkeit
auf so kurze Entfernungen eher schlecht ist und man doch ziemlich leicht das Meßgerät trifft
Ich traue mir nicht so einfach zu, 1m vor dem Bogen durch einen Durchlaß von e.g. 10x10cm zu treffen... Die Form des Meßfensters beim Chrony hat schon so seinen Grund.
Idee: Plexiglasstreifen (Lichtleiter) als Beleuchtung oben, Meßzellenstreifen (alter Scanner) oder Meßzelle mit Linse unten.
1. der Pfeil direkt nachdem er den Bogen verlassen hat noch erhelich schwänzeln kann und dadurch horizontal und vertikal Platz braucht
2. Die Treffergenauigkeit
Ich traue mir nicht so einfach zu, 1m vor dem Bogen durch einen Durchlaß von e.g. 10x10cm zu treffen... Die Form des Meßfensters beim Chrony hat schon so seinen Grund.
Idee: Plexiglasstreifen (Lichtleiter) als Beleuchtung oben, Meßzellenstreifen (alter Scanner) oder Meßzelle mit Linse unten.
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
– George Bernard Shaw
Ich auch
Ich hätte auch Interesse an einem solchen Gerät.Original geschrieben von LaCroix
@Netzwanze
Genauso hab ich es gemeint, ich habe ein IR-LED (~900nm) und daneben waagrecht den Sensor(20-30cm oder so) mit einer schlitzblende und Sammellinse.
...
USB würde mir halt am Besten gefallen, da haben wir nämlcih schon die Stromversorgung über den Laptop mit dabei.
Das kann man auch zusätzlich zum Display +Akku draufmachen, dann ist das ding mit und ohne PC einsatzfähig.
Doch sollte den möglichen Abweichungen eines Pfeils auf den Weg won der Sehne zum Pfeilfang Rechnung getragen werden.
Bei eBay werden gerade zwei Chronometer für Geschosse angeboten. Da das dargestellte Gerät wohl ziemlich nahe an der 'Mündung' aufgestellt werden muß, ist nur das 'Schwänzeln' des Pfeil zu berücksichtigen.
Allerdings dürfte die viel interessantere Messung eines Geschwindigkeitsverlaufen über die Flugbahn (zur Erinnerung: Vor einiger Zeit hatten wir darüber diskutiert, ob ein Fluflu bei kurzen Distanzen einem 'normalen' Pfeil hinsichtlich Durchschlagskraft überlegen sei).
Die Berechnung des Wirkungsgrades eines Bogens wäre für mich eine zweite Anwendung. Beides sollte das Gerät und die SW bieten.
Ich unterstütze also die Umsetzung eines FC-Chronos und würde auch ein Gerät haben wollen. Eventuell kann ich bei der Programmierung Unterstützung leisten, hängt allerdings dann von meiner beruflichen Bindung ab.
mfg, wesselch
Einen Bogen zu bauen ist die aufwändigste Art Brennholz zu machen. (Bard)
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shantam
