Carbonpfeilbruch
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Lodjur
@ Benz
Hi, dein Unbehagen wg. Carbon stammt sicher, wie das der meissten Veranstalter von Turnieren, die ja auch öfter noch Carbon verbieten aus einer Zeit als die Dinger noch aus einfach längs zusammengebackenen Fasern bestanden. Die zerfielen tatsächlich zu ekelhaften und gefährlichen Carbonnadeln. Die neue Generation selbst die preiswerten Exel sind bidirektional gewickelt also ein Gemisch aus Längs- und Spiralfasen. Ich schiesse den Exel 400 jetzt seit knapp 2 Jahren sowohl mit meinem 70 lbs Composter als auch mit einem 45 lbs Jagdrecurve. Bislang habe ich 3 Pfeile komplett zertört. Ein glatter Bruch ohne die geringste Faser an den Bruchrändern als ich mit dem Compi einen Pfeil genau zwischen Stramitscheibe und Blechring geschossen habe. Der Pfeil schlug hoch und war durch. Sauber und glatt. Einen Robin Hood von einem Kumpel der mir einen "Besenstiel" mit seinem 70 Lbs Longbow in den Pfeil zwitscherte, auch da blieb der Pfeil zusammen ohne das es lose Fasern gab und einen habe ich neben der Scheibe liegend mit dem zweiten Pfeil mitten duch geschossen. Auch hier sauberer Bruch. Bei Treffern auf Stein mit dem Compi einige Inserts in den Schaft getrieben. Auch hier keine losen Fasern sondern ein aufgeplatzter Schaft mit einigen dicken Faserbündeln die alle noch fest mit dem Schaft verbunden waren. Ich konnte alle diese Schäfte noch einkürzen und schiesse die noch auf dem Recurve. Seit nun einem Jahr keinen Pfeil mehr zerstört wohl aber einige im Parcour versteckt. Der Compi ist da etwas heftig. Seit ich nun hauptsächlich Recurve schiesse keine Probleme mehr mit Bruch und auch Pfeilverlust, das aber liegt sicher auch an dem besseren Treffen inzwischen 8-). In unserer Waldhläufertruppe schiessen viele den Exel, es ist ein sehr robuster, sicherer und preiswerter Pfeil. Alus habe ich mir zumindest mit dem Compi immer sehr schnell verbogen. Das kam schnell recht teuer. Wer Spass am Holzpfeile bauen hat kann das doch auch weiter tun und die ab und an zerdeppern 8-|. Ich sehe auf vielen Turnieren immer mit Schrecken wie sich die Leute die liebevoll gebauten schönen Holzpfeile manchmal köcherweise schreddern..Schauder...
Ich habe mir ausser der schonmal beschrieben Methode mit den Teflonstossdämpfern inzwischen was ganz neues ausgedacht. Das verhindert bislang absolut das eindringen des Inserts/Spitze bei Treffern auf Stein. Sobald ich das ausgiebig getestet habe stelle ich das hier nat. vor. Mit dem Recurve bislang selbst bei absichtlichem Beschuss von Stein keinerlei Schaden ausser platten Spitzen. Der Compitest steht demnächst an. Da steckt ja nochmal etwas mehr Bumms dahiner. Das macht den Pfeil um genau 0.35 Gramm schwerer und die, ich glaube es sind so 5 grain machen bei mir keinen Unterschied im Pfeilflug.
CU Bernd
Hi, dein Unbehagen wg. Carbon stammt sicher, wie das der meissten Veranstalter von Turnieren, die ja auch öfter noch Carbon verbieten aus einer Zeit als die Dinger noch aus einfach längs zusammengebackenen Fasern bestanden. Die zerfielen tatsächlich zu ekelhaften und gefährlichen Carbonnadeln. Die neue Generation selbst die preiswerten Exel sind bidirektional gewickelt also ein Gemisch aus Längs- und Spiralfasen. Ich schiesse den Exel 400 jetzt seit knapp 2 Jahren sowohl mit meinem 70 lbs Composter als auch mit einem 45 lbs Jagdrecurve. Bislang habe ich 3 Pfeile komplett zertört. Ein glatter Bruch ohne die geringste Faser an den Bruchrändern als ich mit dem Compi einen Pfeil genau zwischen Stramitscheibe und Blechring geschossen habe. Der Pfeil schlug hoch und war durch. Sauber und glatt. Einen Robin Hood von einem Kumpel der mir einen "Besenstiel" mit seinem 70 Lbs Longbow in den Pfeil zwitscherte, auch da blieb der Pfeil zusammen ohne das es lose Fasern gab und einen habe ich neben der Scheibe liegend mit dem zweiten Pfeil mitten duch geschossen. Auch hier sauberer Bruch. Bei Treffern auf Stein mit dem Compi einige Inserts in den Schaft getrieben. Auch hier keine losen Fasern sondern ein aufgeplatzter Schaft mit einigen dicken Faserbündeln die alle noch fest mit dem Schaft verbunden waren. Ich konnte alle diese Schäfte noch einkürzen und schiesse die noch auf dem Recurve. Seit nun einem Jahr keinen Pfeil mehr zerstört wohl aber einige im Parcour versteckt. Der Compi ist da etwas heftig. Seit ich nun hauptsächlich Recurve schiesse keine Probleme mehr mit Bruch und auch Pfeilverlust, das aber liegt sicher auch an dem besseren Treffen inzwischen 8-). In unserer Waldhläufertruppe schiessen viele den Exel, es ist ein sehr robuster, sicherer und preiswerter Pfeil. Alus habe ich mir zumindest mit dem Compi immer sehr schnell verbogen. Das kam schnell recht teuer. Wer Spass am Holzpfeile bauen hat kann das doch auch weiter tun und die ab und an zerdeppern 8-|. Ich sehe auf vielen Turnieren immer mit Schrecken wie sich die Leute die liebevoll gebauten schönen Holzpfeile manchmal köcherweise schreddern..Schauder...
Ich habe mir ausser der schonmal beschrieben Methode mit den Teflonstossdämpfern inzwischen was ganz neues ausgedacht. Das verhindert bislang absolut das eindringen des Inserts/Spitze bei Treffern auf Stein. Sobald ich das ausgiebig getestet habe stelle ich das hier nat. vor. Mit dem Recurve bislang selbst bei absichtlichem Beschuss von Stein keinerlei Schaden ausser platten Spitzen. Der Compitest steht demnächst an. Da steckt ja nochmal etwas mehr Bumms dahiner. Das macht den Pfeil um genau 0.35 Gramm schwerer und die, ich glaube es sind so 5 grain machen bei mir keinen Unterschied im Pfeilflug.
CU Bernd
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Taran
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Carbonbruch
Ich kann auch bestätigen, dass die 3555 GoldTip sauber brechen.
Als Veranstalter würde ich mir aber schon Gedanken machen, wenn ich Carbonpfeile erlaube, denn wenn jemand noch mit Beman Flash ankommt (ich hab noch 3), dann ist Feuer unterm Dach. Die zerlegen sich bei einem Robin Hood sehr schön.
Man muss also sicherstellen, dass niemand mit uralten oder mit billigsten Carbonpfeilen schießt.
Es bleibt aber immer noch das Problem der von den Pfeiltrollen versteckten Carbonis: Müll gehört halt nicht in die Landschaft, seien es Flaschen, Kippenschachteln, Dosen oder sonstwas.
Auf einem ständigen Parcours dagegen sind die Chancen recht gut, dass das Zeug von einem genauso schlechten Schützen, der aber ein hartnäckigerer Sucher ist, mal gefunden wird!
Als Veranstalter würde ich mir aber schon Gedanken machen, wenn ich Carbonpfeile erlaube, denn wenn jemand noch mit Beman Flash ankommt (ich hab noch 3), dann ist Feuer unterm Dach. Die zerlegen sich bei einem Robin Hood sehr schön.
Man muss also sicherstellen, dass niemand mit uralten oder mit billigsten Carbonpfeilen schießt.
Es bleibt aber immer noch das Problem der von den Pfeiltrollen versteckten Carbonis: Müll gehört halt nicht in die Landschaft, seien es Flaschen, Kippenschachteln, Dosen oder sonstwas.
Auf einem ständigen Parcours dagegen sind die Chancen recht gut, dass das Zeug von einem genauso schlechten Schützen, der aber ein hartnäckigerer Sucher ist, mal gefunden wird!
Taran von Caer Dallben
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
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RE:
Da wir ja nun wissen, dass die Carbonschäfte (zumindest bei Easton) mit 28 Zoll Abstand gemessen werden sind diese Werte zu niedrig, die jeweiligen Carbonschäfte müssten also deulich steifere Enstsprechungen im Holzschaftbereich haben.Original geschrieben von benz
danke
das entspricht für einen
500er - 52#
400er - 65#
360er - 73#
bei einem 26" Abstand auf der Spinewaage
liebe Grüße benzi
MfG Bard
Wir sind nicht auf der Welt um so zu sein wie Andere uns haben wollen
Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen m?chte!
Wo ist die Rose?!?
gepriesen sei das Dreibein...
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Polvarinho
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RE:
Original geschrieben von ChristophR]
Kleiner Einspruch, das Gewicht je Zoll Pfeillänge sagt nichts über die Festigkeit / Steifheit aus.
Die Zahl 500 , 400 oder 340 giebt den Spine an.
dein 8.1gpi ist ein 400er und der mit 7.1 ist der 500er Spine.
LG CH
@Christoph
Ja, das stimmt nat.! Danke Dir!
Hatte ich vergessen, kenne mich halt mit Carnonschäften bisher noch überhaupt nicht aus.
Mein Herz hängt immer noch an der guten alten Zeder......aber dieser Massenschredder....
Claus
Wo es nur um das Gewinnen geht, dort gibt es zu viele Verlierer.
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Polvarinho
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RE:
Gute Frage!Original geschrieben von benz
Hallo Claus, (btw wieso wechselt eigentlich
Dein nick ständig 8-| )
Das weiß ich so genau auch nicht....
Vor ein paar tagen bin ich mal hier raus geflogen, musste mich neu anmelden, was zunächst nicht klappte...
Dann war ich wieder drin und mein Nick war wieder anders...aber so bleibt es hoffentlich jetzt.....
Dummuser halt..... :bash
Claus
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benz
Hoffentlich tun Dir Deine Bongossisplitter schön lange weh :motz :bashOriginal geschrieben von Der Bootsbauer
Ich kenn sowohl Carbon-, als auch Holzsplitter in den Brazten, und ich muß sagen daß Carbon angenehmer ist als viele Hölzer!
Es piekst alles, aber so schnell wie z.B. Bongossi eitert nix anderes!
http://de.wikipedia.org/wiki/Bongossi
http://www.regenwald.org/
Rauseitern ist ja nicht das Problem, sondern Wandern im Körper und Festsetzen, oder ist das ein Gerücht was Carbonsplitter im Körper betrifft?
liebe Grüße benzi
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Lodjur
Hi Benzi, das mit dem wandern im Koerper halte ich fuer ein Geruecht. Ein Splitter im Finger oder der Hand bleibt auch da. Der Koerper wird den dann entweder ueber rauseitern rausschaffen oder wenn das nicht klappt wird der Splitter mit festem Gewebe umhuellt und bleibt wo er ist. Das Problem bei Carbon ist das es wie Glas nur sehr schwer auf dem Roentgenschirm darzustellen ist. Das ist dann ein Problem wenn ein Splitter operativ entfernt werden muss weil der z.B nahe oder in einem Gelenk steckt. Koennte ja z.B. passieren wenn ein Pfeil (altes Modell) beim Abschuss platzt und in die Hand eindringt. mbf hatte da glaube ich ein paar schoene Beispielbilder mal als Link eingestellt. Die ganze Carbonhysterie ist meiner Meinung nach ziemlich ueberzogen. Klar gehoert so ein Pfeil nicht in die Natur, aber wenn der ganz ist ist der genau wie ein Alupfeil zwar ein Fremdkoerper und liegt wenn nicht gefunden noch in 200 Jahren da. Aber das Material ist unschaedlich und tut niemandem was. Hoechstens der Bauer der sich so ein Alu oder Carbonteil ins Maehwerk zieht wird nicht erfreut sein. Auf einem Dauerparcour ist das aber kein Thema und da werden die Pfeile wie schon erwaehnt ja auch i.d.R. irgendwann gefunden..
CU Bernd
CU Bernd
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Der Bootsbauer
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@benz:
ich weiß daß Bongossi ein Tropenholz ist, und die ganze damit verbundene Problematik kenn ich! Ich hab auch seit meiner Lehrzeit keines mehr verarbeitet, aber wenn mein Chef sagt, dies oder jenes wird aus Bongossi gemacht, hab ich nicht allzuviel Einfluß darauf.
Wandern kann(!) jeder Fremdkörper. Es ist aber selten. Ich trag mittlerweile einiges mit mir rum, und bisher hat noch nix Probleme gemacht. Es ist alles schön verkapselt (selbst der Glassplitter im Fuß).
Gut sehen kann man das ganze Zeug eigentlich nur auf Ultraschallbildern.
ich weiß daß Bongossi ein Tropenholz ist, und die ganze damit verbundene Problematik kenn ich! Ich hab auch seit meiner Lehrzeit keines mehr verarbeitet, aber wenn mein Chef sagt, dies oder jenes wird aus Bongossi gemacht, hab ich nicht allzuviel Einfluß darauf.
Wandern kann(!) jeder Fremdkörper. Es ist aber selten. Ich trag mittlerweile einiges mit mir rum, und bisher hat noch nix Probleme gemacht. Es ist alles schön verkapselt (selbst der Glassplitter im Fuß).
Gut sehen kann man das ganze Zeug eigentlich nur auf Ultraschallbildern.
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benz
RE:
gutes Beispiel! :anbet Bei den heutigen Mähwerken merkt der Bauer auf seinem Kabinenschlepper vermutlich garnichts davon, nur die Splitter sind im Heu und dies bekommen seine Kühe und auch meine Pferde zum Fressen!!!!!Original geschrieben von Lodjur
Hoechstens der Bauer der sich so ein Alu oder Carbonteil ins Maehwerk zieht wird nicht erfreut sein. CU Bernd
Ich betreibe diesen wunderschönen Sport vom Boden und vom Pferd als Hobby, ich will gut sein und gewinnen, keine Frage, aber nicht um jeden Preis!!!!!!
liebe Grüße benzi
Nachtrag: bisher fanden alle Bogenreitveranstaltungen auf denen ich war in unmittelbarer Nähe von Weiden oder Mähwiesen statt, ALLE!
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Lodjur
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Polvarinho
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RE:
Original geschrieben von benz
es wird sehr schwer sein mich von Carbonpfeilen zu überzeugen, nicht wegen ihrer Flugeigenschaften, sondern wegen der Gefahr für Mensch und Tier. In der Halle alles ok, aber wir üben unseren Sport in der freien Natur aus, ich schieße im Wald und auf den Pferdeweiden.
Der Gedanke daß ein Carbonschaft sich auf unserer Weide befindet den ich nicht mehr finden kann, würde mich nicht schlafen lassen.
Du als TierArzt müßtest doch wenigesten auch ein Wort über Carbonsplitter in Wunden verlieren? Das soll keine blöde Anmache sein, sondern ist einfach der Wunsch, Deine Meinung darüber zu erfahren .......?
Am liebsten haben wir alle KEINE Wunden und keine mit Splittern drin, aber wenn, dann hätte ich, und vorallem gilt das für meine Hunde und Pferde, lieber Holzspitter in der Wunde als Carbonsplitter.
liebe Grüße benzi
Hi Benzi,
ich bin weit davon entfernt, Dich bekehren zu wollen!!!! Ich -ich alter Holzfreak!- wollte nur von meinen positiven Erfahrungen mit den Carbonieros berichten.....
Das Risiken und Nebenwirkungen vielfach immer wieder auftreten können.... -> das ist doch klar! Holzpfeilsplitter (und wenn es duftende Zeder ist) sind sicher mindestens! GENAUSO doof wie Splitter aus Carbon !
Zu meiner praktischen Erfahrung als TA:
Habe in meiner Laufbahn schon viele perforierende Verletzungen mit Holz (*Lauf und hol das Stöckchen*) gesehen und behandelt, von der einfachen Hautperforation bis zur Pfählungsverletung durch den Mund bis tief in die Brusthöhle hinein....
Die FK sind solide oder nicht, z.B. morsch, manche zerteilen sich beim Abbrechen, Du erkennst sie nicht auf den Röntgenbildern und Du suchst Stunden...das ist immer eine schöne Scheiße...
Aber ich kenn das nur mit Holz!!
Carbon ist mir so noch nicht vorgekommen.
Und eben darum habe ich auch vom Bruchverhalten dieser Pfeile berichten wollen:
Glatte Brüche! Nach Fehlschüssen ist der Pfeil entweder o.k und man kann ihn weiter schiessen oder aber er ist eben
kaputt -> sauber gebrochen und fertisch!
Keine Splitter!
Mittlerweile hat Lodjur das bestätigt....
Zu Pfeilen in der Weide:
o.k. Die sollten ebenso da raus, wie abgerissene Hufeisen mit Nägeln drin, klar!
Aber ich kann mir fast nicht vorstellen, das diese Schäfte an Pferdebeinen größere Probleme machen als Holzschäfte.....
Ich habe noch einen Versuch gemacht:
Habe einen Schaft zwischen 2 Steinplatten geklemmt und ihn bis zum Bruch verbogen (mit Brille und Handschuhen....bin gebranntes Kind!). Ich habe ihn mit sehr viel Kraft auf einen Winkel von über 45 Grad biegen müssen bis er endlich brach, sauber und glatt!!!
Aber inszenieren wir gleich zweimal den Supergau!
Zwei völlig gleiche Pferde laufen auf einer völlig gleichen Wiede in der in völlig gleicher Position einmal ein Holzpfeil und einmal ein Carbonpfeil (wohlgemerkt Carbonieros!) so blöd stecken, dass sich beide Pferde in völlig gleicher Art aufspießen :-(
Ich würde folgendes prognostizieren:
A) Carbonpferd:
Es spießt sich, springt zurück/zur Seite, der Pfeil biegt sich stark und zieht sich aus der Wunde oder erbleibt stecken und der zu Hilfe gerufenen Tierarzt macht "Zupf" und der Pfeil ist wieder draußen.... Cooler Job, gern geschehen 8-)
B) "Holz"Pferd:
Es spießt sich, springt zurück/zur Seite, der Pfeil bricht ab, zerlegt sich in 4-7 Teile und verteilt sich locker im Wundgebiet. Der Tierarzt sieht, das er da nicht viel machen kann, analgesiert und überweist zu einer mit hoffentlich gut ausgebildeten Tierärzten ausgestatteten Klinik. Die legen den Patienten erst mal in Narkose, röntgen, sehen nix, machen einen MRI-Scan, sagen "Ach Du große Scheiße" und fangen an mit der Operation, sie operieren 4 Stunden und haben hoffentlich dann alles raus, im weitern Verlauf gibt es nat. post OP eine dicke Infektion und schon nach 14 Monaten ist das Pferd wieder einigermaßen hergestellt, bis auf die Lahmheit halt....die bleibt.. :-(
Naja....
So an der Haaren herbei ist dieses Szenario nicht! Nein, wirklich nicht!!
Es sollen keine Pfeile auf der Weide bleiben, das ist klar! Aber ob es tierschutzmäßig eine Rolle spielt, ob sie aus Holz sind oder nicht wenn sie da unter der Grasnabe stecken...ich weiß es nicht wirklich....ich glaube eher nicht...und wenn, dann eben andersherum als Du denkst, Benzi!!!
Wir sollten vielleicht nicht auf Weiden schiessen und wenn, dann nur auf Riesenstrohballen und eben versuchen nicht vorbei zu schiessen....
Herzliche Grüße
Claus
Claus
Wo es nur um das Gewinnen geht, dort gibt es zu viele Verlierer.
Wo es nur um das Gewinnen geht, dort gibt es zu viele Verlierer.
RE: RE:
...und was machen wir bis dahin???? :-o trockentraining auf dem dachboden mit schaukelpferd ;-)und eben versuchen nicht vorbei zu schiessen....
.....gut dass wir auf einem reitplatz üben können...... erspart eine menge sucherei :-)
mit den carbonis warte ich trotz aller guten erfahrungen noch zu, um zu sehen, wie sich das alles auf den b o g e n auswirkt....
... die zukunft ist der rest unseres lebens, also lebe die zukunft ...
- vertraue auf gott, aber binde dein pferd an -
http://www.mongolensturm-bayern.de
- vertraue auf gott, aber binde dein pferd an -
http://www.mongolensturm-bayern.de
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Steppenreiter
Pfeile auf der Weide....
Habe mal nachgerechnet und bin doch tatsächlich schon im 4. Jahr in Dauchingen. Claus du kannst dir garnicht vorstellen, was ich so im Laufe der Zeit an Überbleibseln so alles angesammelt hat.
Das gibt es nicht keine Pfeile auf der Weide, das ist ein frommer Wunsch. Obwohl die Wiese intensiv von 7 Pferden und etwa 20 Kühen genutzt wird, habe sie sich noch nie verletzt. Das einzige was sie mit schöner Regelmäßigkeit gemacht haben, ist die eigendlich noch funktionsfähigen Schäfte zu zertrampeln.
Ich glaube dein Szenario kommt eher aus dem Kleintierbereich, siehe Threat Michaels Hund rennt mit offener Schnauze innen Pfeil rein.
Habe mal nachgerechnet und bin doch tatsächlich schon im 4. Jahr in Dauchingen. Claus du kannst dir garnicht vorstellen, was ich so im Laufe der Zeit an Überbleibseln so alles angesammelt hat.
Das gibt es nicht keine Pfeile auf der Weide, das ist ein frommer Wunsch. Obwohl die Wiese intensiv von 7 Pferden und etwa 20 Kühen genutzt wird, habe sie sich noch nie verletzt. Das einzige was sie mit schöner Regelmäßigkeit gemacht haben, ist die eigendlich noch funktionsfähigen Schäfte zu zertrampeln.
Ich glaube dein Szenario kommt eher aus dem Kleintierbereich, siehe Threat Michaels Hund rennt mit offener Schnauze innen Pfeil rein.
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Polvarinho
- Hero Member

- Beiträge: 1494
- Registriert: 18.01.2005, 10:19
RE:
Original geschrieben von Steppenreiter
verletzt. Das einzige was sie mit schöner Regelmäßigkeit gemacht haben, ist die eigendlich noch funktionsfähigen Schäfte zu zertrampeln.
Ich glaube dein Szenario kommt eher aus dem Kleintierbereich, siehe Threat Michaels Hund rennt mit offener Schnauze innen Pfeil rein.
Äh....ja....klar..., Steppi!
Was ich sagen wollte:
Ich halte die Gefahr von Verletzungen von Tieren durch unfreiwillig auf der Weide zurück gelassene Pfeile für sehr gering.
Falls doch etwas passiert, kann ich mir nicht vorstellen, dass Carbonschäfte eine wesentlich stärkere Schädigung des Patienten herbeiführen können, eher glaube ich, das im Verletzungsfall Holzschäfte größere Probleme für den Patienten nach sich ziehen.
So, hoffe das war jetzt klar......
Ich darf einfach nicht mehr so lange Dinger schreiben, werde ständig durch Arbeit gestört.....und dann kommt was missverständlicher dabei raus....
Claus
Wo es nur um das Gewinnen geht, dort gibt es zu viele Verlierer.
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Metallsuchgerät
Hallo zusammen,
habe neulich meine Pfeile mit nem Metallsuchgerät wieder eingesammelt, das ist Supergenial. Die Dinger gibts bei conrad.de schon für 79,-- . Man findet wirklich alles wieder und Metallspitzen haben die Carbondinger ja in jedem Fall.
Nicht daneben schiessen ist natürlich immer noch die erste Wahl :-)
Gruss
Holger
habe neulich meine Pfeile mit nem Metallsuchgerät wieder eingesammelt, das ist Supergenial. Die Dinger gibts bei conrad.de schon für 79,-- . Man findet wirklich alles wieder und Metallspitzen haben die Carbondinger ja in jedem Fall.
Nicht daneben schiessen ist natürlich immer noch die erste Wahl :-)
Gruss
Holger
"Ich kann nur Männer gebrauchen, die hart sind!
Männer, die wirklich was aushalten!
...
Verheiratete Männer!"
(Hägar der Schreckliche)
Männer, die wirklich was aushalten!
...
Verheiratete Männer!"
(Hägar der Schreckliche)