Das ist egal. Ich habe nur ein einfaches Beispiel gewählt, damit es ohne Indizes und Summationen geht.Galighenna hat geschrieben:wir haben aber nicht einen Balken... wir haben 3 völlig verschiedene Materialien, von denen jedes für sich gesehen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine gewisse Steifigkeit besitzt. Leimt man diese zusammen verrechnen sich die Unterschiede der Materialien.
Der E-Modul geht nur linear ein, Modul*Flächenträgheitsmoment. Die 3. Potenz hat man in der Dicke beim Flächenträgheitsmoment.Das hängt jetzt wiederum davon ab wie sich die Steifigkeit berechnet. Bei gleicher dicke geht das glaube ich in der 3. Potenz ein, so das sich die Unterschiede in der Steifigkeit ebenfalls in der 3.Potenz jeweils mit dem Anteil des Materials verrechnet, verändern.
Additiv, die Rechenregel dazu heißt Satz von Steiner. Unterschiedliche Moduli berücksichtigt man dabei, indem man die Breite der einzelnen Geometrieelemente, die ebenfalls linear eingeht, auf einen Modulwert umrechnet - d.h. halber Modul -> Breite wird für Berechnung verdoppelt.Und es hängt davon ab, ob sich die Steifigkeit Multiplikativ, exponetiell oder additiv errechnet, wenn man die Materialien kombiniert.
Was meinst du jetzt mit Fehler? Wir reden von Streuung.Das beeinflusst dann auch die Fehlerfortpflanzung, ob der relative Fehler wächst oder nicht (sinken tut er aber meines Wissens in keinem Falle.
http://de.wikipedia.org/wiki/Varianz_%28Stochastik%29
Varianz einer Summe von Zufallsvariablen. In dem gewählten Beispiel wäre dann a_i = 1/3 für alle i. Der Kovarianzteil ist 0, wenn die Streuungen der einzelnen Materialien voneinander unabhängig sind, also wenn man z.B. nicht gerade Bäume herauspickt, wo der eine im Schatten des anderen wächst.
Ja, jemand sollte uns hier rauswerfen.Ich möchte aber nicht schon wieder eine mathematisch-physikalische Diskussion lostreten... *seufz*
[/quote]übrigens skerm:
in der Wahrscheinlichkeitsrechnung wird die Streuung der Ergebnisse eines Versuchs auch größer, je mehr verschiedene variablen (also Möglichkeiten / Zahlen auf dem Würfel / Materialien) man hat[/quote]
Das stimmt mit dem Möglichkeiten und dem Würfel, aber nicht mit den Materialien. Anstelle der Materialien müsstest du Modul sagen, es geht ja um die Streuung des Moduls der (festgelegten) Materialien. Du greifst doch nicht mit verschlossenen Augen in die Materialkiste und ziehst entweder Horn, Sehne oder Holz.
Das heißt dann, je größer der Modulbereich ist, in dem ein Material schwankt, umso größer wird die Streuung der Bögen sein, die man daraus baut. Das ist sowieso klar. Der Punkt ist aber gerade der, daß die Auswirkung der individuellen Schwankungen durch laminieren mehrerer Materialien gemindert wird.
Gruß,
Daniel

