Wer das Probeschießen in Frage stellt, übt nur fragen zu stellen ... trotzdem sind nackte Zahlen auch ein Indikator für den Bogen. Und auch dieses Maß hat seine berechtigung und ist genausowenig allgemeingültig, wie andere.
Aber um mal wieder zum Thema zu kommen ... wenn das Zuggewicht im Stacking noch im Komfortbereich ist, ist der Bogen zu schwach. Denn dann ergibt sich etwas, was fürs Zielschießen toll ist: eine Auszugsbegrenzung! Wenn die Wurfarme parallel sind, und der Bogen zu macht, und das an der richtigen Stelle ... dann kann das für das Speichern von gleichmäßig viel Energie im Bogen hilfreich sein. Muss es aber nicht. Trotzdem bieten die Koreaner, von Firma Song Mu Gung, ihre Bögen in fast durchgehenden 3cm Abstufungen, mit einer Pfeillängen- (=Auszugslängen-) Empfehlung! Sinnfrei ist das nicht. Der Heilige Gral auch nicht.
Ein langer Auszug ist für die Effizienz des Bogens sicher förderlich, für den Pfeil ist es allerdings mist, wenn man leichte Pfeile bauen will. Klar kann man 1m Auszug haben, aber man wird keine 1m Pfeile aus Naturmaterial bauen können, die 5gpp oder weniger relatives Pfeilgewicht ermöglichen.
Viel Energiespeicherung und ein leichter Pfeil liefern Geschwindigkeit, und die ist ein Kriterium für die Tauglichkeit des Bogens. Je nach zweck sind andere Geschwindigkeitsgrenzen vorhanden. und daher gibts für jeden Zweck eine abweichende optimale Lösung.
Speedwerte gibts dann wohl im Sommer ... also können wir noch was sabbeln

Ich schreibe ohne Autokorrektur lesenswerter. Du etwa auch?
.مع سلامة في أمان السهم و القوس