Fragen eines anfängers...

Fragen zu Pfeilen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Pfeilbau.
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Angrod
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Fragen eines anfängers...

Beitrag von Angrod »

...der genr pfeile und spitzen selbst fertigen möchte...
Also, Spitzen klappen recht gut eigentlich, nur mit den schäften, bzw deren durchmesser habe ich ein problem:es wird ja immer beispielsweise 5/16 o.ä. angegeben.ist das nun der durchmesser oder was?sollte ich richtig liegen, wie sieht das ganze dann in mm aus??
vielen dank schonmal!
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Netzwanze
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Beitrag von Netzwanze »

5/16 ist der Durchmesser in Zoll. Daneben gibt es noch 11/32 und 23/64.

Umgerechnet in mm ergibt das (also mit 25.4 multipliziert) 7.94mm, 8.73mm und 9.13mm.

Da Holzschäfte aber recht große Tolleranzen haben kannst man auch sagen: 8mm, etwas mehr als 8.5mm und 9mm.
"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss was er nicht will" (Jean-Jacques Rousseau)
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Ravenheart
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Beitrag von Ravenheart »

Ergänzung:

Die unteschiedlichen Stärken kommen daher, dass ein (Holz-)Pfeil einerseits so leicht wie möglich sein soll, andererseits von seiner Biegesteifigkeit (dem "Spine-Wert") her zum Zuggewicht des Bogens passen muss.

Die unterschiedlichen Stärken gibt es (etwa) mit folgenden Spine-Werten:

5/16 von 25 bis 50#
11/32 von 40 bis 65#
23/64 von 50 bis 80#

Wenn man die Wahl hat, sollte man möglichst die Dünneren nehmen, allerdings nehme ich für Pfeile mit eingesägten Nockenschlitzen ("Selfnocks") lieber die 11/32er...

Rabe
Angrod
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Beitrag von Angrod »

Dankeschön!das nenn ich mal schnelle bedienung!
wo wir grad schon dabei sind, was für federmaße sind denn am besten?
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Ravenheart
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Beitrag von Ravenheart »

uh, das hängt natürlich wieder mal von vielen Faktoren ab!

Ich mache für 11/32 - Schäfte 12 cm Länge, für 5/16 11 cm (weil sie leichter sind!); Parabolform!

Mittelalterliche, steinzeitliche und "indianische" sind oft länger, bis 15 cm.

Problem dabei ist dann:

Von Federende bis Nockenende sollten 3,5 (bei abgerundeten/-geschrägten) oder 4 cm (bei Formen, die nach hinten ungeschnitten überstehen) Abstand sein, damit die Federn nicht an den Fingern oder im Gesicht stören.

Andererseits soll die Feder beim Aufnocken NICHT mehr den Bogen berühren, da sie sonst beim Ausziehen auffranst; 12 + 3,5 cm ergibt damit knapp 16 cm Standhöhe, ein gutes Maß für Holzbogen!

Die Höhe der Federn (vom Schaft bis zum höchsten Punkt) sollte nicht wesentlich mehr als 1 cm sein, (je länger, desto flacher), schon 1,5 cm Höhe sieht (für mich) komisch aus... Geschmackssache;

Lange, flache Federn fliegen schneller und weiter als kurze, hohe gleicher Fläche...

Rabe
Harbardr
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es geht auch in Zoll...

Beitrag von Harbardr »

...was das Gängigere wär, zumindest, was den Fachhandel angeht.

Die sog. "Standardlängen" der Federn wären denn bei 6/16" Schäften 4" u. bei 11/32" Schäften 5".
Von diesen Maßen ausgehend wird's wohl die wenigsten Probleme geben.
Alles Weitere ergibt sich mit der Zeit.

Den Rest hat Rabenherz vorzüglich in Worte gefasst. :)
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Ravenheart
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Beitrag von Ravenheart »

...Du meinst natürlich auch 5/16....

4" = 10,16 cm
5" = 12,70 cm

Rabe
Angrod
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Beitrag von Angrod »

sprich 10 und 12:D
horsebowextreme
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Beitrag von horsebowextreme »

hi,
jetzt bin ich so frech und hänge eine frage hinzu.und zwar würde ich gerne wissen wie man einen anderen spine bei gleicher schaftgrösse erreicht?und noch eine bis zu was für einer zugstärke heben die 23/64 stangen??thx und greets aus tirol
Archiv
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Den Spine....

Beitrag von Archiv »

.... wirst du nicht wirklich ändern können wenn du den Schaftdurchmesser behalten willst.
Das Biegeverhalten beim Schuß kannst du allerdings etwas beeinflussen.

kürzerer Schaft = steiferer Pfeil
längerer Schaft = weicherer Pfeil
leichtere Spitze = steiferer Pfeil
schwerere Spitze = weicherer Pfeil
große und lange Befiederung = langsamere und steifere Pfeile
kleine kurze Befiederung = schnelle und weichere Pfeile
Sehnenstrangzahl erhöhen = langsamerer Pfeilflug somit steifere Pfeile
Sehnenstrangzahl verringern = schneller Pfeilflug somit weichere Pfeile
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Ravenheart
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Beitrag von Ravenheart »

...da is ja schon alles gesagt!

23/64 hab ich angeboten bis 90# gesehen; die gibt's aber schon nicht mehr überall! Wer schießt schon so ein "Monster"?
Standard is ca. 55 - 75...

Rabe
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Beitrag von horsebowextreme »

oha is ja zach.danke für die detaillierte erklärung.ähm aber ich wollte es nicht wissen weil ich den spine ändern möchte sondern mich interessierts wie es die hersteller machen?!denn es gibt eben 23/64 für 90pfund ausgelegt und dann wiederum 23/64 für sagma mal 60.wo ist da der unterschied?beim pfeil selber mein ich,nicht wie sich der spine auswirkt,das weiss ich ja jetzt,gg.wäre satt wenn sich da jemand die zeit nimmt das zu erklären,thx!!schöne grüsse sebastian
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kra
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Beitrag von kra »

Frag mal bei Middlemountain oder einem der Händler (e.g. marty) nach, 11/32 bietet middlemountain bis über 80#...

Obs allerdings von der Festigkeit dann noch Sinn macht, weiß ich nicht. Ein Bogen der e.g. 100# Pfeile braucht wird auch einigen Bruch produzieren...;-) :-(

Sorry, hab deine Antwort zu spät gesehen.

Ganz einfach, der Hersteller macht Schäfte in definierten Dicken und sortiert die anschließend nach Spinewerten. Und je nach Ausgangsholz (sowohl Holzart als auch Holzstück!!) bekommt er steifere oder weichere SChäfte (und das mit einer erheblichen Streuung).

--
Hab nachgesehen, er bietet 23/64'er bis 100#, also wird er hin und wieder auch welche drüber haben (@Götz, wäre das nicht auch was für dich?)
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
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