zu starke Rotation (Graugansbefiederung)

Fragen zu Pfeilen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Pfeilbau.
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zu starke Rotation (Graugansbefiederung)

Beitrag von Archiv »

Für den durch drastisches Kürzen verbesserten
Eschenbogen hab ich heute 2 neue Pfeile gebaut.

-leichte Spitze aus 8mm Schraube
Kopf getrennt,gebohrt,geschmiedet,geschliffen mit Tülle 8mm (aussen)innen 6,5 mm
(muß noch wiegen ,habs vergessen)

-Schaft Kiefer 8 mm

-Nock aus Alu Rohr 8 mm/12 lang bündig auf
6 mm Ansatz aufgeklebt ,gekerbt.

-Befiederung aus Graugans scheinbar ohne Drall gewickelt .Nur Federn von einer Seite.
Danach mit wasserfestem Kaltleim fixiert un keilig geschnitten.

-der Pfeil wiegt 33 gramm und ist 80 cm lang.

Das Ding rotiert zu stark -ich erreiche nur 100 m Weite weil das bremst.
weis einer von euch Abhilfe ?

http://mitglied.lycos.de/segmentbogen/Pfeilmai.JPG

Gruß Theudebald
nordwandclimber
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Bogenstärke

Beitrag von nordwandclimber »

eine interessante Sache wäre es zu wissen wie stark denn der Bogen ist, mit dem der Pfeil 100 m weit geschossen wurde.

Gruss,
NWC (der aus Oko kommt :-))
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Beitrag von Archiv »

@nordwandclimber

Der Bogen hat eine Zugkraft von 50 lbs
bei Auszug 75 cm.

wie ,Du aus Oko ???

Gruß Werner v.d.Heide
Broken Arrow
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Flu

Beitrag von Broken Arrow »

Hi

Also ich denke mal das der Bogen (wenn gut getillert) seine 170-200 meter schmeissen sollte.
Das Pfeilgewicht ist ja nun um ca. 100gramm reduziert und daher kann es nur an der Befiederung liegen.
Wie hoch ist denn diese?
Wie lang ist diese?
Wieviel Federn?
Haste mal ein Foto?

Ich würde einen "normalen" Pfeil mit ner 4"-5" dreifachbefiederung aus mit einer gekauften "geraden" Feder bauen und den schiessen und dann die Weite vergleichen.
Oder du hast bestimmt irgendeinen normalen Pfeil da den du schiessen könntest.

Auf das Ergebnis bin ich gespannt.

BA
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Ravenheart
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Beitrag von Ravenheart »

@Theudebald: Da hilft nur, die Federn mit ner guten Haarschneide-Schere niedriger zu schneiden! Am besten ne Pappschablone machen, damit's gleichmäßig wird!

Rabe
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Beitrag von Mongol »

Jepp der Rabe hat recht! Versuchs mal mit einem fast paralellen Schnitt...
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Beitrag von Archiv »

@Broken Arrow

einen kunstoffbefiederten 27 gramm-Pfeil schmeisst
er 128 m.
http://mitglied.lycos.de/segmentbogen/Pfeilbem.JPG

@ravenheart und Mongol

Das heisst,ich soll fast alles wegschneiden
Die Maximale Höhe der Federn Ist jetzt schon nur 16 mm.
Ich probiers.

Ausserdem kürze ich den Pfeil soweit wie möglich
(Ist noch 8 cm zu lang)und hole durch eine große Bohrung Material aus der Spitze.

Gruß Theudebald
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Beitrag von Mongol »

@Theudebald

Orientiere dich mal an der Öllinie. Ich hab hier Gänsefedern (4fach), die hab ich mit einer leichten Neigung gerade auf höhe der Öllinie abgeschnitten. Die Pfeile sind schnell, fliegen gut und kommen mit meinem 40# Mongolen auf ca. 160-170m
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RE:

Beitrag von Archiv »

Original geschrieben von Mongol

Orientiere dich mal an der Öllinie.
Bitte Mongol, nicht wieder diese Öllinien Geschichte, bitte bitte nicht, es gibt keine Öllinie bei Federn :bash :bash :bash :bash :bash

trotzdem sehr liebe Grüße benzi:bussi

PS googelt doch mal mit den Begriffen ´Öllinie´ und ´Federn´, falls Ihr es nicht glaubt :D
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Beitrag von Mongol »

@Benz

JAAAAA, ich weiß ;-) aber ich denke einfach mit dem Begriff weiß man halt, welchen Bereich der Feder ich meine :knuddel
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Beitrag von Archiv »

Ob sich das Öllinie nennt konnte ich noch nicht nachvollziehen aber da ist ein
Übergang zu sehen wie diese Mikroskopaufnahme
zeigt.
Diese "Ölzone" oder wie auch immer ist ca.8 mm
breit.

http://mitglied.lycos.de/segmentbogen/O.JPG

Ich habe meine Pfeile gekürzt und die Federn
auf ca 12 mm zurückgenommen (Öl+4):D
Sie liegen jetzt bei 30 gramm.

mal sehen
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Ravenheart
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RE: RE:

Beitrag von Ravenheart »

Original geschrieben von benz
[...] es gibt keine Öllinie bei Federn ...
Hä? Benzi, ich bring nach Neubrunn ein paar naturbelassene Federn mit und ZEIGE Dir die Öllinie!

Rabe
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nochmal Öllinie

Beitrag von Archiv »

Original geschrieben von ravenheart
Hä? Benzi, ich bring nach Neubrunn ein paar naturbelassene Federn mit und ZEIGE Dir die Öllinie!
Rabe
Sorry Rabe, es war nicht korrekt ausgedrückt und ich bin davon ausgegangen, daß jeder die lange Diskussion, die wir in einem anderen thread dazu geführt haben gegenwärtig hat, was natürlich nicht ok ist.

Es gibt natürlich bei MANCHEN Tierarten ein Linie in den Federn der Schwinge. Nur der Ursprung dieser Linie konnte bisher nicht zweifelsfrei geklärt werden. Er KANN nichts mit dem Fettgehalt aus der Bürzeldrüse zu tun haben, da diese Linie z.B. bei Tauben sehr ausgeprägt ist und diese keine Bürzeldrüse und somit kein Bürzelfett besitzen. Der Begriff taucht bei Hillery Greenland auf und wurde mit Öllinie übersetzt, ich kenne den englischen Begriff aus dem Originaltext nicht. Bei Bussard z.B. ist diese Linie nicht zu erkennnen, bei Uhu auch nicht, bei Walzkauz auch nicht, zufällig weiß ich, daß sich viele Eulen sehr gerne einem Regen aussetzen.

Wer mir einen Text zeigen kann, der belegt, daß diese Linie etwas mit dem Fettgehalt der Feder zu tun hat, bekommt von mir einem Kasten Bier, oder auch gerne was ohne Alkohol drin :D

liebe Grüße benzi
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Peter O. Stecher
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Beitrag von Peter O. Stecher »

Benz, ich müsste suchen, hab das mit der Öllinie aber sicher schon in englischsprachigen Lektüren gelesen. Es könnte aber auch sein das der Schimmer der die Linie begrenzt einfach von der größeren Stärke der Feder zum Kiel hin herrührt und diese Zone dadurch aber immer als ölig oder fetter gedeutet wird. Die Federn werden auch ab dieser Linie dicker und kompakter.

Das mit dem Fett klingt eigentlich gar nicht so logisch, wie sollte ein Vogel das bewerkstelligen, Federn selektiv zu fetten ?
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Beitrag von Archiv »

Hallo negley,
Original geschrieben von Negley

Benz, ich müsste suchen, hab das mit der Öllinie aber sicher schon in englischsprachigen Lektüren gelesen. ?
Tu das bitte, zum einen wäre interessant mit dem englischen Begriff zu googeln, zum anderen, ob es außer Greenland noch andere Quellen gibt.

Es könnte aber auch sein das der Schimmer der die Linie begrenzt einfach von der größeren Stärke der Feder zum Kiel hin herrührt und diese Zone dadurch aber immer als ölig oder fetter gedeutet wird. Die Federn werden auch ab dieser Linie dicker und kompakter.?
Das vermute ich auch, besonders weil diese Linie offenbar nur in den Schwingen vorkommt.
Das mit dem Fett klingt eigentlich gar nicht so logisch, wie sollte ein Vogel das bewerkstelligen, Federn selektiv zu fetten ?
:anbet :anbet :anbet danke, meine Rede

liebe Grüße benzi
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