Bögen aus sehr dünnen Hölzern
Bögen aus sehr dünnen Hölzern
Hallo Leute,
Wenn Bögen aus sehr dünnen Stämmchen gebaut werden (z. B.: Hasel), liest man häufig im Forum:
Spalten , der Rest ist noch dick genug. Ev. Griffdtück dranlaminieren.
Ich würde anders an die Sache herangehen:
Herunterarbeiten im Bereich der Wurfarme mit der Markröhre zentral.
Griffbereich dicker lassen und für das Griffstück schmaler ausarbeiten.
Problematisch ist dann m. A. nach der Übergang vom Wurfarm in das Griffstück, wo ich ja angeschnittene Jahrringe habe.
Hier würde ich, je nachdem, was für ein Gefühl ich habe, ein kleines Textilbacking (ev. Seide oder Leinen) aufbringen.
Was meint ihr dazu?
Wenn Bögen aus sehr dünnen Stämmchen gebaut werden (z. B.: Hasel), liest man häufig im Forum:
Spalten , der Rest ist noch dick genug. Ev. Griffdtück dranlaminieren.
Ich würde anders an die Sache herangehen:
Herunterarbeiten im Bereich der Wurfarme mit der Markröhre zentral.
Griffbereich dicker lassen und für das Griffstück schmaler ausarbeiten.
Problematisch ist dann m. A. nach der Übergang vom Wurfarm in das Griffstück, wo ich ja angeschnittene Jahrringe habe.
Hier würde ich, je nachdem, was für ein Gefühl ich habe, ein kleines Textilbacking (ev. Seide oder Leinen) aufbringen.
Was meint ihr dazu?
Es ist sinnlos, von den G?ttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag. Epikur
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Taran
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Dünne Stämmchen
Wegen des stark gewöbten Rückens ist Decrowning und Backing wohl das Richtige!
Taran von Caer Dallben
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
dünne Stämmchen
Die Wikingerbögen von Haithabu sind z.T. aus 4-6cm dünnen Eibenstämmchen/-ästen gefertigt. Man geht davon aus, daß besseres Material nicht zur Verfügung stand. Bei diesen Bögen wurde streng ein Jahresring herausgearbeitet (also kein Decrowning), sodaß das Splintholz"Backing" im Querschnitt fast um den Bogen herumläuft.
Im Schußversuch mit rekonstruierten Haithabu-Bögen durchschlugen Pfeile aus einem solchen ca 40#-Bogen einen Schweinekadaver...
Gruß, horsebow
Im Schußversuch mit rekonstruierten Haithabu-Bögen durchschlugen Pfeile aus einem solchen ca 40#-Bogen einen Schweinekadaver...
Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
Bögen aus sehr dünnen Hölzern
Habe nach dem Bogenbauerbuch den Jungsteinteitlichen Bodman Bogen ohne Decrowning und Backing in Eibe gemacht.Der passte genau vom stärksten Durchmesser her.Rücken rund,Bauch flach.Für sein Zuggewicht um schätzungsweise 35 pounds bei 27"ein sehr sauber zu schiessendes Ding.
- Ravenheart
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decrowning
kann bitte mal jemand für den Begriff ne "markige" Definition liefern? Der fehlt im Lexikon!
Rabe
Rabe
decrowning
@ravenheart: Wie wär's mit "tangentiale Abtragung der Jahresringe am Bogenrücken, um bei kleinen Stammdurchmessern einen flachen Rücken bzw. ein D-Profil zu erhalten"?
Gruß, horsebow
Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
RE: decrowning
Danke, das habe ich jetzt auch verstanden.:anbetOriginal geschrieben von horsebow
@ravenheart: Wie wär's mit "tangentiale Abtragung der Jahresringe am Bogenrücken, um bei kleinen Stammdurchmessern einen flachen Rücken bzw. ein D-Profil zu erhalten"?
Gruß, horsebow
Mir ging's nämlich wie Rabe ;-) ...
Gruß, Hartmut
- Ravenheart
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nein, habe keine Digicam.
Aber noch mal:
Wenn du ein grades Stück Rundholz hast, und du an einer Seite an zu hobeln fangen würdest, bekämst du im Querschnitt ein Stück Holz, was größtenteils rund ist, aber an einer Seite gerade.
Du siehst dann dort, wo der Stamm rund ist natürlich keinen Jahrring, aber an der geraden (Tangente) Seite schaust du auf lange Streifen von angeschnittenen Jahrringen.
Alles klar? Das ist decrowning.
Aber noch mal:
Wenn du ein grades Stück Rundholz hast, und du an einer Seite an zu hobeln fangen würdest, bekämst du im Querschnitt ein Stück Holz, was größtenteils rund ist, aber an einer Seite gerade.
Du siehst dann dort, wo der Stamm rund ist natürlich keinen Jahrring, aber an der geraden (Tangente) Seite schaust du auf lange Streifen von angeschnittenen Jahrringen.
Alles klar? Das ist decrowning.
Es ist sinnlos, von den G?ttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag. Epikur