Sch...!! Falsches Flachbogendesign (Hainbuche) mit Bambusbacking
Sch...!! Falsches Flachbogendesign (Hainbuche) mit Bambusbacking
Moin,
bei mir steht mal wieder ein neuer Bogen an. Allerdings machen mir die vorhandenen Materialien das Leben etwas schwerer, als wenn es nur um einen Selfbow ginge. Darum hätte ich gern Meinungen von routinierteren Bogenbauern, was mit den Hölzern geht und was nicht.
Zur Verfügung stehen:
1 Hainbuchenleiste (158 mal 6 mal 2 cm)
2 halbe Bambusrohre (200 cm lang, Durchmesser 9 - 10 cm)
Diverse kurze Stücke Ahorn, Osage, etc.
Klebstoff und viele Schraubzwingen.
Aufgrund der etwas kurzen Hainbuchenleiste und der maximalen Bambusbackingbreite von knapp 4 cm war meine Idee, den Bogen
folgendermaßen zu gestalten:
175 - 180 cm lang, dabei die Hainbuchenleiste in der Mitte, an den Enden jeweils 10 - 12 cm (nichtbiegender) Ahorn. Die Breite dabei über 3/4 des Bogens bei knapp 4 cm, dann zu den Enden hin auf 1,2 cm abnehmend.
Das Bambusbacking wird entsprechend stark bei 4-3 mm belassen, an den Enden auf knapp 2 mm herunter.
Zur Vermeidung von späterem Set wird das ganze mit 3" Perry-Reflex verleimt.
Die Verleimung von Hainbuche und Ahorn wollte ich dabei schräg machen, so dass - gestützt vom Backing - eine ausreichenden Klebefläche entsteht.
Was müsste ich überhaupt zuerst verleimen? Erst das (längere) Backing mit Perry auf die Buche, dann die Enden dran? Oder erst den kompletten Belly (Buche + Ahornenden) und dann das Backing?
An einen Spleiß in der Mitte (Halbierung der Buchenleiste, einsetzen eines etwa 20 cm langen Mittelstücks) trau ich mich nicht heran, da ich vermute, dass - trotz Backing und Griffholzes - mehr Belastung drauf liegen würde...
oder?
Während der Planung bin ich allerdings auf den Gedanken gekommen, dass man - möglicherweise anstelle des Perry Reflexes - die Ahornstücke auch mit einem mehr oder minder starken Reflex von 20 -30° ankleben könnte.
Wie würde man in einem solchen Falle die Verleimung sicher bewerkstelligen, ohne dass das Backing in der Nahtstelle bricht? Rund ausschleifen?
Geht das überhaupt? Will sagen: macht das leistungsmäßig Sinn oder überlastet das die übrigen Partien des Wurfarms?
Was geht (möglicherweise) noch aus den vorhandenen Materialien?
Ach ja: das Zuggewicht soll bei 40-45 lbs liegen, bei einem Auszug von 29".
bei mir steht mal wieder ein neuer Bogen an. Allerdings machen mir die vorhandenen Materialien das Leben etwas schwerer, als wenn es nur um einen Selfbow ginge. Darum hätte ich gern Meinungen von routinierteren Bogenbauern, was mit den Hölzern geht und was nicht.
Zur Verfügung stehen:
1 Hainbuchenleiste (158 mal 6 mal 2 cm)
2 halbe Bambusrohre (200 cm lang, Durchmesser 9 - 10 cm)
Diverse kurze Stücke Ahorn, Osage, etc.
Klebstoff und viele Schraubzwingen.
Aufgrund der etwas kurzen Hainbuchenleiste und der maximalen Bambusbackingbreite von knapp 4 cm war meine Idee, den Bogen
folgendermaßen zu gestalten:
175 - 180 cm lang, dabei die Hainbuchenleiste in der Mitte, an den Enden jeweils 10 - 12 cm (nichtbiegender) Ahorn. Die Breite dabei über 3/4 des Bogens bei knapp 4 cm, dann zu den Enden hin auf 1,2 cm abnehmend.
Das Bambusbacking wird entsprechend stark bei 4-3 mm belassen, an den Enden auf knapp 2 mm herunter.
Zur Vermeidung von späterem Set wird das ganze mit 3" Perry-Reflex verleimt.
Die Verleimung von Hainbuche und Ahorn wollte ich dabei schräg machen, so dass - gestützt vom Backing - eine ausreichenden Klebefläche entsteht.
Was müsste ich überhaupt zuerst verleimen? Erst das (längere) Backing mit Perry auf die Buche, dann die Enden dran? Oder erst den kompletten Belly (Buche + Ahornenden) und dann das Backing?
An einen Spleiß in der Mitte (Halbierung der Buchenleiste, einsetzen eines etwa 20 cm langen Mittelstücks) trau ich mich nicht heran, da ich vermute, dass - trotz Backing und Griffholzes - mehr Belastung drauf liegen würde...
oder?
Während der Planung bin ich allerdings auf den Gedanken gekommen, dass man - möglicherweise anstelle des Perry Reflexes - die Ahornstücke auch mit einem mehr oder minder starken Reflex von 20 -30° ankleben könnte.
Wie würde man in einem solchen Falle die Verleimung sicher bewerkstelligen, ohne dass das Backing in der Nahtstelle bricht? Rund ausschleifen?
Geht das überhaupt? Will sagen: macht das leistungsmäßig Sinn oder überlastet das die übrigen Partien des Wurfarms?
Was geht (möglicherweise) noch aus den vorhandenen Materialien?
Ach ja: das Zuggewicht soll bei 40-45 lbs liegen, bei einem Auszug von 29".
Zuletzt geändert von Squid (✝) am 04.10.2007, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
Ich würde ganz einfach einen 155cm langen, 4-1,5cm breiten Pyradimal-flachbogen bauen, mit ca. 5cm perryreflex verleimt. Ich habe sowas aus Esche. Der hat ca. 40-45lbs, ist aber beim Fadeout 5,5cm breit. Da Hainbuche ja sehr drucktolerant sein soll (habe hierzu keine Erfahrung), sollte das aber auch mit nur 4cm gehen. Der Perryreflex habe ich erst ab ca. Wurfarmmitte gemacht. So ist der Bogen nun minimal Deflex/reflex aufgrund des Stringfollows. Warte aber mal, bis sich diejenigen melden, welche Erfahrung mit Hainbuche haben.
gruss masticore
gruss masticore
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
Das würde mich näher an meine wirre Idee des doppelten (parallelen) Bambusbackings bringen, bei dem 2 Bambussteifen nebeneinander aufgeleimt werden... da könnte ich sogar bis 5,8 cm Breite bei 156 cm Länge gehen gehen und mit 3 " Perry arbeiten... aber ob das wirklich mit nem 29er Auszug funzt?
Bei den Hainbuchenverfechtern gibt es leider 2 Fraktionen: die die vor massiven Set warnen und die, die auf die Drucktoleranz schwören...
An meinen Designproblemen ändert das leider nichts... Hilfeeee
Bei den Hainbuchenverfechtern gibt es leider 2 Fraktionen: die die vor massiven Set warnen und die, die auf die Drucktoleranz schwören...
An meinen Designproblemen ändert das leider nichts... Hilfeeee
Zuletzt geändert von Squid (✝) am 10.09.2007, 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
aus einem 10cm bambusrohr geht sich locker ein backingstreifen 40x4mm aus.
damit kommt man auf alle fälle aus, wenn der bogen breiter sein soll wird halt die leiste (facing) konisch.
wie sieht denn die hainbuche aus?
ist das astreines holz ohne irgendwelche verfärbungen und mit sauber über die länge laufenden ringen?
dann geht sich auch bei 29" auszug ein reflex-deflex mit 155cm länge ohne probleme aus.
den griff musst du sowieso aufleimen, da kannst du ihn auch gleich mit 3"-4" deflex aufleimen. die einzige problematische phase vor dem eigentlichen tillern ist das verkehrte tillern vor dem aufleimen des bambus.
die tipps sollten beim aufleimen ca 6" über dem griffrücken liegen, das sind mit dem deflex insgesamt 10" vorspannung!
wenn die hainbuche irgenwelche fehlstellen hat, hält sie das erfahrungsgemäss nicht aus.
fertig soll das dann ca. so aussehen:
http://marc.stoneflake.net/Bows%202/Def ... flex17.jpg
die extreme vorspannung wie auf der aufnahme hält die hainbuche sicher nicht, die kommt eher annähernd mit den tipps auf griffhöhe aus dem tiller.
damit kommt man auf alle fälle aus, wenn der bogen breiter sein soll wird halt die leiste (facing) konisch.
wie sieht denn die hainbuche aus?
ist das astreines holz ohne irgendwelche verfärbungen und mit sauber über die länge laufenden ringen?
dann geht sich auch bei 29" auszug ein reflex-deflex mit 155cm länge ohne probleme aus.
den griff musst du sowieso aufleimen, da kannst du ihn auch gleich mit 3"-4" deflex aufleimen. die einzige problematische phase vor dem eigentlichen tillern ist das verkehrte tillern vor dem aufleimen des bambus.
die tipps sollten beim aufleimen ca 6" über dem griffrücken liegen, das sind mit dem deflex insgesamt 10" vorspannung!
wenn die hainbuche irgenwelche fehlstellen hat, hält sie das erfahrungsgemäss nicht aus.
fertig soll das dann ca. so aussehen:
http://marc.stoneflake.net/Bows%202/Def ... flex17.jpg
die extreme vorspannung wie auf der aufnahme hält die hainbuche sicher nicht, die kommt eher annähernd mit den tipps auf griffhöhe aus dem tiller.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
Moin,
Die Hainbuche ist prima, hell, gleichmäßig, nur ein Astloch ganz oben, aber außerhalb des "Baubereichs".
Wie realisiere ich denn das deflexe Griff-aufleimen? Und wann mach ich das?
Die Hainbuche ist prima, hell, gleichmäßig, nur ein Astloch ganz oben, aber außerhalb des "Baubereichs".
Wie realisiere ich denn das deflexe Griff-aufleimen? Und wann mach ich das?
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
ich hab bis jetzt immer im griff gespleisst, mit einem einfachen v-spleiss.Squid hat geschrieben:
Wie realisiere ich denn das deflexe Griff-aufleimen? Und wann mach ich das?
mit backing drüber und griffholz drunter reicht das und der stave wird (fast) nicht kürzer. und der teil, der an der oberseite übersteht passt in das loch unten
das passiert gleich nachdem die leiste grob in form gebracht wurde.
alternativ die leiste verkehrt vortillern bis die 10" vorspannung möglich sind, das griffstück an der leimfuge rund schleifen bis zum gewünschten deflex und mit brutaler gewalt die leiste auf den griff zwingen.
dann aber bitte unbedingt mit epoxy leimen und die klebestelle tempern.
hainbuche lässt sich nicht sehr gut kleben, die oberflächen also gut anrauhen. 80er schleifpapier reicht, aber nicht feiner!
so kriegt man einen optisch hübschen griff ohne irgendetwas unter einer griffwicklung verstecken zu müssen.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
THX!
Das machen wir dann mal, wenn die Anzahl meiner funktionierenden Bögen zweistellig wird
Ich denke, ich werd erst mal nur 6" Perry mit zunehmender Tendenz zu den Enden einbauen.
Statt dessen denke ich noch über die Breite und die Form nach - 4 cm sind für einen deratig kurzen Bogen mit Pyramidaldesign schon recht wenig.
Ich will irgendwie die 6 cm ausnutzen - bei der Länge bzw. Kürze scheint mir das geboten...
Das machen wir dann mal, wenn die Anzahl meiner funktionierenden Bögen zweistellig wird
Ich denke, ich werd erst mal nur 6" Perry mit zunehmender Tendenz zu den Enden einbauen.
Statt dessen denke ich noch über die Breite und die Form nach - 4 cm sind für einen deratig kurzen Bogen mit Pyramidaldesign schon recht wenig.
Ich will irgendwie die 6 cm ausnutzen - bei der Länge bzw. Kürze scheint mir das geboten...
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
bei meinem letzten ahorn und derzeitigem lieblingsbogen hat sich so eine art pseudoholmegard-design bewährt.
angefangen mit einem semipyramid bis ca. 2/3 auszug normal getillert und dann die biegung im letzten drittel (sowohl auszug als auch wurfarm!) mit schön runden übergängen fast nur mehr über die breite angepasst.
und bei 40mm breiten backing und trapezförmigem wurfarmquerschnitt wird die hainbuche schon ziemlich dünn werden.
50% des wurfarms mit ca. 45mm und dann relativ spitz auslaufen lassen wäre mein ausgangsdesign.
da bleibt auch noch ein wenig fleisch um etwaig seitlich ausbrechende tipps wieder in den griff zu kriegen.
angefangen mit einem semipyramid bis ca. 2/3 auszug normal getillert und dann die biegung im letzten drittel (sowohl auszug als auch wurfarm!) mit schön runden übergängen fast nur mehr über die breite angepasst.
und bei 40mm breiten backing und trapezförmigem wurfarmquerschnitt wird die hainbuche schon ziemlich dünn werden.
50% des wurfarms mit ca. 45mm und dann relativ spitz auslaufen lassen wäre mein ausgangsdesign.
da bleibt auch noch ein wenig fleisch um etwaig seitlich ausbrechende tipps wieder in den griff zu kriegen.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
Was meinst du denn eigentlich mit Trapezförmig 
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
den rücken schmäler als den bauch.
und würde man den wurfarm dann quer durchschneiden wärs ein (abgerundetes) trapez
und würde man den wurfarm dann quer durchschneiden wärs ein (abgerundetes) trapez
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
Macht das denn Sinn?
Die hervorstehenden Aussenkanten wären doch zumindest weniger oder gar keiner Belastung ausgesetzt, sondern nur totes Gewicht?
Zumindest, wenn man nach der TBB die optimale Form im rechteckigen Querschnitt sieht...
Wieviel Trapez empfiehlst du? Rücken 4, Bauch 4,5 oder sogar 5 cm?
Die hervorstehenden Aussenkanten wären doch zumindest weniger oder gar keiner Belastung ausgesetzt, sondern nur totes Gewicht?
Zumindest, wenn man nach der TBB die optimale Form im rechteckigen Querschnitt sieht...
Wieviel Trapez empfiehlst du? Rücken 4, Bauch 4,5 oder sogar 5 cm?
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Re: Flachbogendesign mit Bambusbacking und möglichen stat. Recurves
Und wieder einer für den ***...

Ich konnte beim probeweisen ausziehen förmlich spüren, wie die Hainbuche vom Bambus zerquetscht wurde. Da hat offenbar alles Tillern und trapezförmig gestaltetes Bellyholz nichts geholfen... 2 gigantische Kompressionslinien in der Mitte des unteren Wurfarms im Abstand von 6 oder 7 cm die durch den kompletten Belly gehen - seitlich gut zu sehen: durch bis zum Bambus.
Interessante Form hatter jetzt:
reflex-deflex-reflex-griff-------reflex-------
Learning by Pain oder wie nennt sich das?
Naja, bei Gelegenheit kommt der Belly wech: Mit dem "Überbau" lässt sich ja vielleicht noch was machen... 'ne Hickoryschicht als Mittellage und dann 'n getemperter Bambusbelly...
Nun muss ich mir wohl doch einen Bandschleifer kaufen...
Ich konnte beim probeweisen ausziehen förmlich spüren, wie die Hainbuche vom Bambus zerquetscht wurde. Da hat offenbar alles Tillern und trapezförmig gestaltetes Bellyholz nichts geholfen... 2 gigantische Kompressionslinien in der Mitte des unteren Wurfarms im Abstand von 6 oder 7 cm die durch den kompletten Belly gehen - seitlich gut zu sehen: durch bis zum Bambus.
Interessante Form hatter jetzt:
reflex-deflex-reflex-griff-------reflex-------
Learning by Pain oder wie nennt sich das?
Naja, bei Gelegenheit kommt der Belly wech: Mit dem "Überbau" lässt sich ja vielleicht noch was machen... 'ne Hickoryschicht als Mittellage und dann 'n getemperter Bambusbelly...
Nun muss ich mir wohl doch einen Bandschleifer kaufen...
Zuletzt geändert von Squid (✝) am 04.10.2007, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
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Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
-
Bernhard Langbogen
Re: Flachbogendesign (Hainbuche) mit Bambusbacking
@Squid
Ich habe selber schon einige Hainbuchenlangbögen gebaut die alle funktionieren.
Deshalb folgendes.
1: Hainbuche niemals dämpfen. Dieses Holz eignet sich nur für Langbögen. Sobald Hainb. gedämpft wird verliert dieses Holz seine Festigkeit. Anders ausgedrückt Hainbuche eignet sich nur für Langbögen.
2: Hainb. ist sehr Druckstabil braucht aber immer ein Backening. Am besten hat sich bewährt Hickory oder Hanf.
3: Von der Form ein breites D-Profil. Die Tips eher breiter lassen u. Hornnocken (aus Horn oder einen harten Tropenholz).
4: Die letzten 15cm der Wurfarme (inkl.Horntips) sollten wenig bis gar nicht biegen.
Hainbuche ist ein schönes Holz zwar ein bisschen tricky aber es werden schöne Bögen daraus.
Bernhard
Ich habe selber schon einige Hainbuchenlangbögen gebaut die alle funktionieren.
Deshalb folgendes.
1: Hainbuche niemals dämpfen. Dieses Holz eignet sich nur für Langbögen. Sobald Hainb. gedämpft wird verliert dieses Holz seine Festigkeit. Anders ausgedrückt Hainbuche eignet sich nur für Langbögen.
2: Hainb. ist sehr Druckstabil braucht aber immer ein Backening. Am besten hat sich bewährt Hickory oder Hanf.
3: Von der Form ein breites D-Profil. Die Tips eher breiter lassen u. Hornnocken (aus Horn oder einen harten Tropenholz).
4: Die letzten 15cm der Wurfarme (inkl.Horntips) sollten wenig bis gar nicht biegen.
Hainbuche ist ein schönes Holz zwar ein bisschen tricky aber es werden schöne Bögen daraus.
Bernhard
Re: Flachbogendesign (Hainbuche) mit Bambusbacking
Tja-hmmm
Ein Backing war drauf - Bambus zwischen 5 und 2 mm stark. Gedämpft hab ich da auch nichts. Das Profil war flach - ich nahm an, dass das entlastend wirkt.
Das Problem war wohl die Länge - mit 156 cm war er vermutlich zu kurz.
Ein Backing war drauf - Bambus zwischen 5 und 2 mm stark. Gedämpft hab ich da auch nichts. Das Profil war flach - ich nahm an, dass das entlastend wirkt.
Das Problem war wohl die Länge - mit 156 cm war er vermutlich zu kurz.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
-
Bernhard Langbogen
Re: Flachbogendesign (Hainbuche) mit Bambusbacking
@Squid
Mit 156cm wundert mich nichts mehr.
Wie breit war der Bogen?
Bernhard
Mit 156cm wundert mich nichts mehr.
Wie breit war der Bogen?
Bernhard
