@Anuk: Sicher gibt es eine Menge Techniken, den Bogen zu halten. Grundsätzlich zeigen die Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, das der Bogen beim Abschuss herumeiert wie ein wildgewordenes Pony (mmh, kommt mir bekannt vor)

), aber dafür auch dem Pfeil keine unnötigen Bewegungen mitgibt. Je fester man den Bogen hält, umso mehr läuft man Gefahr, das dass System verspannt wird. Daher gilt auch beim Langbogen: So fest wie nötig, so locker wie möglich.
Der Langbogen ist in der Regel nicht so gut ausballanziert wie ein Olympischer Recurve und daher muss man ihn meistens etwas stärker festhalten, damit er nicht wegspringt.
Reiterbogen: Den wiederum halte ich zumindest auf dem Pferd relativ fest, da dort bei dem ganzen Geschaukel im Galopp die Gefahr besteht, dass der Bogen
- ans Pferd schlägt (dann ungewollte Reaktionen des Vierbeiners)
- verloren geht

- oder so stark verkippt, dass der nächste schnelle Schussaufbau verzögert wird.
Nun zum Ellebogen: Der ist in der Regel auf der Gegenseite blau bei den Anfängern.

Insbesondere Kinder drehen den Arm noch zusätzlich stark ein, sodass der rechte Gelenkhöcker direkt in die Sehne ragt.
Um dies zu vermeiden, sollte man sich angewöhnen, den nach links außen unten zeigenden Elllenbogen so zu verdrehen, dass er mehr nach außen zeigt. Wer das nicht macht und trotzdem keine blauen Flecken bekommt - gut so.
Hier hab ich den Link aus dem Thread "Wie halte ich meinen Langbogen"
geklaut, schaut mal rein, ganz richtig so:
http://www.bogensportschule.de/download ... ethode.pdf