Original geschrieben von Murkser
Ein Freund von mir ist Forstwirt, daher habe ich ihn um ein wenig Holz angeweint (Auftrag war Esche). Gestern hat er mir einen Eschenstamm und eine Hainbuche gebracht. DM etwa 15 cm. Geschlagen etwa Mitte Februar
Frage 1: Kann man mit den Dingern (vor allem Hainbuche) was anfangen?
Es gibt 2 äußerst sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten (vor allem für die Hainbuche):
1. Mir geben!
2. (nicht ganz so gut): Schöne Bogen draus bauen!!!
Original geschrieben von Murkser
Frage 2: Wie soll ich das Zeug trocknen?
Gespalten, versiegelt an unbeheiztem aber luftigem, zumindest nicht feuchtem Ort.
Original geschrieben von Murkser
Spalten oder mit der Kreissäge einschlitzen?
....
Besser im Ganzen trocknen weils langsamer geht und sich weniger verzieht?
Auf jeden Fall spalten, bei der Dicke!
Esche 1 x spalten. Hainbuche kann ich nicht einschätzen, hatte ich (leider) noch nicht; ich würd's vorsichtig versuchen, läuft der Riss schief, dann mit der Kreissäge. @all: wer hat schon Hainbuche gespalten? Spaltet die gut? Vermute, ja... Reißt die leicht beim Trocknen? Vermute, nein...
Original geschrieben von Murkser
Rinde drauflassen oder runter?
da guckst Du:
Rindenfrage
Original geschrieben von Murkser
Oder soll ich gar 5x5 cm Kreissegmente herausarbeiten zum Trocknen (Steht so bei der Bauanleitung aus "traditionell Bogenschiessen)
Spalten is besser, weil man dann den Faserverlauf erkennt; gesägt werden nur Hölzer, die leicht beim Spalten aus der Faser laufen, wie z.B. Eibe!
Original geschrieben von Murkser
Ist bei der Esche das äußerste (helle!) Holz verwendbar oder muss es runtergearbeitet werden wenn dann einmal ein Bogen draus wird?
Untersteh Dich! Bei Esche wird NUR das Splintholz verwendet. Na gut, wenn im Griff oder am Wurfarm griffnah schon ein wenig Kernholz mit dran is, macht das nix; aber das Helle ist das Gute; wie beim Hähnchen, lach...
Rabe