



Ich musste keine Material, bis auf den Halter für die Bohrmaschine kaufen. Der Halter ist von Wolfcraft aus dem Baumarkt und hat mich 20 € gekostet. Das Holz ist kostenlos aus dem Abfallkontainer für Holz von meinem Baumarkt, für den Bau von Schablonen und Zulagen findet sich da immer was (lohnt sich echt bei seinem Baumarkt nachzufragen).
In den Lagerböcken und dem Anlaufring sind je ein Kugellager 30x10mm.
Die ganze Grundkonstruktion lässt sich sehr einfach herstellen. Bei der Schleifwalze und dem Anlaufring wird es jedoch etwas „tricky“.
Die Schleifwalze und den Anlaufring hab ich an meiner Kreissäge hergestellt. Habe für die Schleifwalze zwei Stücke Buche Multiplex 75 x 75 x 35mm aufeinander geleimt. Dann die Mitte von oben angezeichnet und ein 10mm Loch für eine 10mm Welle durchgebohrt. Auf den Bildern sieht man die Platte auf die die Lagerböcke geschraubt sind. Diese Platte habe ich an meiner Kreissäge liegend an den Parallelanschlag gespannt und den noch eckigen Multiplexklotz mit der Welle montiert. Hinten auf die Welle meinen Akkuschrauber gespannt. Da ich eine Unterflurzugsäge habe, konnte ich jetzt den Klotz mittels Schrauber drehen lassen und das Kreissägeblatt langsam in Richtung Klotz ziehen. Hoffe mann versteht was ich meine
Um das Schleifpapier spannen zu können, habe ich eine V-Nut in die Trommel gesägt, dann einen passenden Keil dazu. Hinten in der V-Nut sind zwei M4 Gewindebuchsen eingeklebt, für die zwei M4 Klemmschrauben. Das Schleifpapier lässt sich so sehr gut und ohne Falten einklemmen. Damit die Trommel sich beim Schleifen nicht mit dreht, hab ich sie noch mit einer M4 Schraube verstiftet.

Den Anlaufring habe ich auf ähnliche Weise hergestellt. Das Grundmaterial war auch hier 75mm x 75mm

Der Anlaufring ist drei zehntel kleiner im Durchmesser als die Trommel mit Schleifpapier. Er liegt einfach nur auf der Trommel lose auf. Hatte erst Angst das er nach oben wandert, aber er bleibt wo er ist. Wenn ich Anfange zu schleifen und es noch viel Material zum abtragen hat, dann schlägt die Schleiftrommel bedingt durch die Klemmung vom Schleifpapier ein wenig. Sobald ich dann aber mit weniger Druck arbeite und mit der Schablone an den Anlaufring komme ist das vorbei. Habe so mein Griffstück mit Hilfe einer Schablone geschliffen und es passt absolut exakt. Selbst die hauchdünnen Fadeouts waren so kein Problem. Wenn man die Bohrmaschine rückwärts laufen lässt, können beide Fadeouts geschliffen werden, ohne das man das Griffholz umdrehen muss.
Damit die Schleifwalze und die Auflageplatte genau im Winkel ist, hab ich U-Scheiben aus Papier unterlegt bis alles gepasst hat.
Nur die Höhenverstellung gefällt mir noch nicht. Kann die Höhe nur verstellen je nachdem wie weit ich die Welle in das Bohrfutter einspanne. Das ergibt bei mir einen Verstellbereich von +- 2 cm.
Denke der Rest erklärt sich von selbst.....
Grüße Timor
