Der ist echt Murks. Der hat ja GAR KEINE Seite ohne Äste. Und dazu ist viel zu wenig Kernholz vorhanden. Und viel zu dicke Ringe - möglich, dass er schwammig werden würde. Modell "Nasse Nudel".
Nadelholz: Dünne Ringe gut.
Laubholz: Dicke Ringe mit wenig Frühholz gut.
Wenn, dann ein kurzer Bogen von 140 Länge mit max. 30 lbs und 25 Zoll Auszug aus dem unteren Abschnitt des Stammes mit dem Rücken auf Bild "Länge 2".
Und: Eibe ist nur dann wertvoll, wenn sie auch bogentauglich ist. Sonst ist sie giftiges Brennholz.
Vergiss bitte diesen verdammten Eibenmythos: Es gibt viele deutlich bessere Bogenhölzer für Bögen, die nicht 80+ lbs ziehen sollen. Erst da wird Eibe wirklich interessant...
Klar schießt auch ein 35 lbs Eiben-ELB. Aber der ähnlich bzw. gleich dimensionierte Bogen aus Hick schießt wahrscheinlich besser.
Mehr dazu hier:
http://www.fletcherscorner.de/viewtopic ... 79&start=0
Ich verweise auch gerne auf die TBB 4: Beim großen Bogenvergleich war nicht das vielgepriesene Osage auf den ersten 10 Plätzen zu finden sondern Hick und Hick-Verwandte (Pecan z. B.).
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.