Koreanischer Kompositbogen Gakgung

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MrCanister123
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von MrCanister123 »

was wiegt der Bogen denn momentan? 100g ? :DD
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benzi
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von benzi »

Bogenbas hat geschrieben: 01.06.2026, 22:33 Und vielleicht kürz ich die Nocke vorher noch. 1" Länge sieht mir jetzt in Relation zur Gesamtlänge des Tips irgendwie zu viel aus.
Das könnte sich mit dem Lederüberzug nochmal ändern...🤔

Liebe Grüße
PS sieht toll aus!👍
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Die Nockstifte hab ich von 25mm auf 18mm gekürzt. Für den Lederüberzug hab ich sehr weiches, dünnes Leder verwendet. Genauer gesagt Heidschnuckenleder. Dieses hatte ich über Nacht in Wasser eingeweicht. Dann hab ich es in 2 gleich breite Streifen geschnitten und mit Holzleim aufgeklebt. Ich hatte erwartet das es schwierig wird, das Leder schön anliegend zu bekommen, ging aber ganz einfach.
20260602_103448.jpeg
20260602_103624.jpeg
20260602_104916.jpeg
20260602_115158.jpeg
MrCanister123 hat geschrieben: 02.06.2026, 13:13 was wiegt der Bogen denn momentan? 100g ? :DD
Jetzt gerade 335g. Also eh sauschwer 😜
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MrCanister123
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von MrCanister123 »

Süßer kleiner Bogenkondom :)
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Ravenheart
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Ravenheart »

Jepp, sieht aus wie Stinkefinger im Lederhandschuh... :D

Rabe
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Schöne Vergleiche :D
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Hieronymus hatte vermutlich recht. Bei dem Bogen werden korrekturen immer ein Thema bleiben. Die Korrektur die ich im Griff mit Wärme vorgenommen hatte, war beim nächsten mal Aufspannen schon wieder vollständig verschwunden. Die genau Stelle des Verzugs ist aber nicht mitten im Griff sondern eigentlich im Fadeoutbereich. Am Foto seht ihr, das er an dieser Stelle korrigiert, ziemlich perfekt aussieht.
20260604_153246.jpeg
Diese Stelle hab ich nun auf ca das doppelte überbogen und diesmal mit 80°C für 10 Minuten gut durcherwärmt. Da seitliche Korrekturen bei so stark reflexen Bögen schwer umsetzbar sind, hab ich es im aufgespannten Zustand gemacht. Dabei hab ich nicht dran gedacht, das ich ja diesmal teilweise den Sal mit erwärme und nicht nur den steifen Griffbereich... ich hab erst nach den 10 Minuten bemerkt wie extrem die Wurfarme dadurch aus der Balance gekommen waren, obwohl ich an beiden Enden mit einer Lederschlaufe gesichert hatte. Als mir bewusst wurde was ich da tu, hab ich ihn sofort abgespannt. Sieht nicht so aus als hätte er Schaden genommen. Er ist gleich stark reflex wie zuvor. Aber vermutlich hat er dann die seitliche Korrektur auch wieder verloren. Wir werden sehen. Jedenfalls wenn das wieder nichts gebracht hat, werd ich den Bogen einfach immer nach dem aufspannen kalt korrigieren und erst unmittelbar vor dem gebrauch ausspannen.
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von benzi »

Korrekturen sind bei guten Kompositbogen IMMER notwendig... die Frage ist, wann genügt kalte und wann ist warme Korrektur erforderlich...🤔

Liebe Grüße
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Im Umkehrschluss bedeutet das, wenn ich mal einen Komposit baue, der keine Korrekturen benötigt, ist er nicht gut 😂
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benzi
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von benzi »

Ja, solche Bogen kenne ich z.B. von Grozer... keine Korrekturen notwendig, dafür fliegen die Plomben schneller als die Pfeile...🤣

Liebe Grüße
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

So sah der Bogen beim nächsten aufspannen ohne weitere Korrekturen aus.
20260606_130825.jpeg
20260606_130836.jpeg
Also dürfte er keinen Schaden genommen haben.
Sehnenlage ist aber wieder annähernd so schlecht wie vorher.
Somit hab ich ihn kalt eingespannt, wie beim letzten mal schon gezeigt und einen Tag später ausgespannt. Ich hab direkt das ideale Maß getroffen.
20260607_084920.jpeg
Jetzt mach ich mit den genommenen Maßen einfach eine Korrekturschablone für den Bogen und dann gehört die Korrektur einfach zum normalen Aufspannablauf dazu.

Ps: der obere Wurfarm ist noch leicht seitlich verzogen. Vielleicht werd ich das in die Schablone mit integrieren 😊
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Galighenna »

Hui, was für ein Projekt!
Kompositbögen sind echt eine Herausforderung!

Ich finde er sieht klasse aus und ich bin gespannt, wie er sich schlägt.
Übel übel sprach der Dübel,
als er elegant und entspannt
in der harten Wand verschwand
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Bogenbas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Bogenbas »

Danke! Ja dafür das es mein zweiter Komposit ist, bin ich schon sehr zufrieden 😊.

Frage an die Allgemeinheit: Wenn ich noch ein Rohhautbacking drauf mach, wie lang sollte das dann trocknen bevor ich ihn wieder aufspann?
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von schnabelkanne »

Versuch die Rohhaut nach dem Einweichen möglichst Gut auszupressen damit der Sehnenbelag nicht zuviel Feuchtigkeit aufnimmt.
Ein paar Tage trocknen sollten dann ausreichen.
Lg Thomas
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Re: Koreanischer Kompositbogen Gakgung

Beitrag von Chirurg »

Schaut super aus! das Kürzen der Tips hat dem Bogen gut getan.
Wegen der Rohhaut: gut Einweichen in Wasser mit etwas Spüli zum Entfetten, dann unter fließendem Wasser gut auswaschen, die Konsistenz ist gut, wenn sich die Rohhaut wie Extrawurst anfühlt, dann auf Küchenrolle legen und gut trocken tupfen. Wenn Du Hautleim oder Weißleim wasserfest nimmst, dann kannst Du durch Abwiegen den Trocknungsfortschritt feststellen, 1 Woche mindestens, wahrscheinlich 10-14 Tage. Ich würde die Rohhaut geteilt in 2 Teilen nehmen, die Überlappungsstellen bds. mit dem Messer im feuchten Zustand ausdünnen. Zweiteilig ist das Handling um vieles leichter. Durch Dehnen der Rohhaut kann das Kollagengeflecht der Dermisschicht in Längsrichtung gestreckt werden! Dadurch verschmälert sich die Rohhaut aber in der Breite um ein Drittel! Das muss beim Ausschneiden berücksichtigt werden. Ich würde Hautleim bevorzugen, läßt sich leichter korrigieren und ist nicht so eine Sauerei, Bogen und Rohhaut Innenseite (die feuchte Rohhaut rollt sich quer ein, die eingezogene Seite ist immer die Innenseite, da kommt der Kleber drauf), dann gelieren lassen, dann erst auf den Bogen legen, wickeln mit Hosengummi (schwarzer ist besser als weißer Gummi), dann mit der Heißluftpistole erwärmen, nicht erhitzen! Schwarzer Hosengummi leitet die Wärme besser weiter als weißer Hosengummi), nach 1 Stunde den Hosengummi weg und mit einem glatten Gegenstand (zB. Glasflasche) die Hosengummiabdrücke heraus polieren, mit ein bißchen Wasser flutscht es besser. Dann auf der Bauchseite mit dem Messer die Rohhaut auf die gewünschte Breite schneiden und die Überstände abziehen (wenn nötig etwas erwärmen). LG Stephan
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