Pfeilpräsentationen 4

Hier kann man seine selbstgebauten Sachen zeigen. Nicht für Händler zum Vorstellen neuer Artikel gedacht.
arrowfan
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von arrowfan »

@bogenbas,

Mir geht es hier vor allem darum eine dickere Nocke auf einen Schaft mit 5/16" oder 9/32" zu bekommen.

Das Problem ist immer, wie bekomme ich den Konus in den Schaft mit einem sauberen Übergang.
Vor allem wenn die Nocke einen Durchmesser von 10 mm hat und es dafür keine Konusspitzer
mit anständiger Führung gibt.

Ich bleib bei dem Zapfen wenn die Nocke dicker sein soll als der Schaft.
Mann braucht halt dafür kein extra Werkzeug sondern nur Zeit.

Gruß Rolf
arrowfan
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von arrowfan »

@ Ravenheart,

der Sinn liegt in der Entspannung beim Bau solcher Nocken.

Gruß Rolf
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benzi
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von benzi »

Anasazi hat geschrieben: 21.02.2026, 10:58 Die Nocke bei den aktuellen Holznocken ist leicht verdickt - es gibt dafür historische Vorbilder. Vielleicht hängt das mit der besseren Greifbarkeit bei bestimmten Techniken des Schiessens zusammen?
So ist es... bei Daumentechnik ohne Nockpunkt von Vorteil, bei Primärgriff ein muss...

Dieser historische tibetische Bambuspfeil z.B. hat am Schaftende 6,5mm und zur Verdickung wurden zwei Streifen aufgesetzt und gewickelt
Screenshot_20260221-111320_Gallery.jpg
Liebe grüße
Zuletzt geändert von benzi am 21.02.2026, 11:20, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von fatz »

@Rabe: Es gibt schon Gruende warum man eine separate Nocke machen will. ZB. bei leichten Bambusschaeften ist das Ende
so duenn, da kriegst nur sehr schwer einen Selfnock rein, vor allem wenn man eine 3mm dicke, anfaengerschonende
Sehnenwicklung hat. Da hab ich schon Nocken aus Hartriegel aufgesetzt: 4cm Hartriegelnocken auf der Drechselbank
konisch gebohrt und die Schaefte angespitzt. Nach dem Kleben die Nocken auf den Schaft angepasst und gewickelt.
Haben ist besser als brauchen.
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Ravenheart
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von Ravenheart »

arrowfan hat geschrieben: 21.02.2026, 11:04 der Sinn liegt in der Entspannung beim Bau solcher Nocken.
fatz hat geschrieben: 21.02.2026, 11:16 @Rabe: Es gibt schon Gruende warum man eine separate Nocke machen will. ZB. bei leichten Bambusschaeften ist das Ende so duenn, da kriegst nur sehr schwer einen Selfnock rein,
Ah, danke! Beides gut nachvollziehbar.
Bei sehr dünnen Schäften hab ich bisher immer dünne Nocken, die für Carbonpfeile gedacht sind, genommen.
Bei Bambus habe ich den Markkanal dafür vorher mit nem dünnen Holzdübel gefüllt und dann ganz normal nen Konus angespitzt...

Rabe
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von arrowfan »

Jetzt was neues.

- Sitka Fichte mit Nocktaper auf 5/16"
. Spine 40-45 # ( nach dem tapern )
- Rohschaftgewicht 310 +/- 6 gr. ( nach dem tapern )
- Hartholznocke aus Walnuss
- Federlänge 5"

Gruß Rolf
Dateianhänge
IMGP6844.JPG
IMGP6850.JPG
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von Anasazi »

Sehr hübsch.
Gefallen mir gut.
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von kra »

Ein Grund für Holznocken ist für mich, das die nach einem Nocktreffer einfacher auszuwechseln sind. Und bei "echten" Selfnocks habe ich, ob nötig oder nicht gehen die Meinungen auseinander 8) , immer eine Nockwicklung angebracht, ach weil ich die Schäfte bis hinunter auf ca. 7mm verjüngt habe. Die Wicklung war, wenn ich meinen ästhetischen Ansprüchen folgte ::) , immer ziemlich aufwendig. Das fällt bei Nocks aus Hartholz weg.
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von benzi »

Mir gefällt diese Variante am besten, weil sie den Eindruck vermitteln, dass der verjüngte Schaft und die verdickte Nocke aus einem Stück Holz gearbeitet wurden, was an historischen Pfeilen wohl die Königsklasse darstellt...😊
20260307_115713.jpg
Liebe Grüße
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von Bogenbas »

benzi hat geschrieben: 07.03.2026, 12:00 Mir gefällt diese Variante am besten, weil sie den Eindruck vermitteln, dass der verjüngte Schaft und die verdickte Nocke aus einem Stück Holz gearbeitet wurden, was an historischen Pfeilen wohl die Königsklasse darstellt...😊
Wenn man mal davon absieht dass die Nockkerbe, wenn der Pfeil aus einem Stück Holz wäre, um 90° gedreht ausgerichtet sein müsste. Oder ist das auch etwas, das bei Daumentechnik anders gemacht wird?
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von arrowfan »

@ Bogenbas,

das auf dem Bild von benzi ist nur ein Muster ohne Wert, als kein echter Pfeil.
Selbstverständlich würde man beim abringen der Nocke an eine Pfeil auf die richtige
Lage der Maserung achten.
Das Holz für die Nocke hab ich bei Amazon bestellt, kommt irgendwo aus China.
Da kann ich allerdings überhaupt keine Flammung erkennen, seltsam.

Gruß Rolf
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von Hieronymus »

Hi ,

Du kannst Holz schräg anschäften , dann kannst du die Nocken so ausarbeiten wie du möchtest. Das unten gezeigte Bild zeigt eine Nocken von mir, die mit Sehne Gesichert würde...ist aber ein Flightpfeil.
IMG_20260306_182411.jpg
LG Markus
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von Ravenheart »

Ich wickle Selfnocks auch immer. Bei einem Nocktreffer reduziert das den Schaden meistens so sehr, dass man es problemlos reparieren kann...

Rabe
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von fatz »

arrowfan hat geschrieben: 07.03.2026, 12:40 Das Holz für die Nocke hab ich bei Amazon bestellt, kommt irgendwo aus China.
Da kann ich allerdings überhaupt keine Flammung erkennen, seltsam.
Wenns keine Maserung hat isses sicher Tropenholz (keine richtigen Jahreszeiten). Aber warum kaufst du Holz fuer Nocken???
Nimm doch einfach Hartriegel. Waechst ueberall, haelt richtig was aus und kost nix
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Re: Pfeilpräsentationen 4

Beitrag von kra »

Ravenheart hat geschrieben: 07.03.2026, 18:50 Ich wickle Selfnocks auch immer. Bei einem Nocktreffer reduziert das den Schaden meistens so sehr, dass man es problemlos reparieren kann...

Rabe
Ich liebe halt das Gefühl, eine glattes und schmales Pfeilende zu haben. Und mit Wicklung ist da immer was an den Fingern, das stört.
Aber vielleicht muß ich mal meinen Ästhetizismus ::) hinanstellen
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– George Bernard Shaw
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