Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

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Bogenbas
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von Bogenbas »

??? Entschuldigt wenn das schon irgendwo stand, aber was ist da der Sinn dahinter ???
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benzi
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von benzi »

Ein anderes Verhältnis von zugbelastetem zu druckbelastetem Holz... dass dieser schmale Rückenring den getemperten breiten Bauch aushält kann ich mir auch kaum vorstellen aber ich vertraue.... 😊 und der Kunde ist ein alter Freund, falls es schief geht...😊

Liebe Grüße
Kleine Waldelfen, die versuchen, unter dem Bast Schneeflocken ins Holz zu schnitzen?.....🥰🧚‍♀️ Benedikt
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Bogenbas
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von Bogenbas »

Ja aber seh ich das richtig, dass der Rücken auch völlig abgeflacht wird, oder bleibt der Rückenring schon ganz unversehrt? Die Skizze lässt nämlich ein Abflachen vermuten.
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benzi
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von benzi »

Der Rückenring bleibt halb so breit wie der Bogen unversehrt...

Liebe Grüße
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Benedikt
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von Benedikt »

benzi hat geschrieben: 19.03.2026, 19:42 Der Rückenring bleibt halb so breit wie der Bogen unversehrt...

Liebe Grüße
Ganz genau. Womit das Verhältnis von Zug zu Druck ausgeglichen wird, wo Esche bei einem rechteckigen Querschnitt sonst gnadenlos den Bauch zerdrücken würde, ohne überhaupt ansatzweise gestreckt zu werden (wo sie gut performt und ihre Rückstellkraft erst so richtig auspackt).
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Benedikt
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von Benedikt »

Einen passenden Eschenstave hab ich hier auch noch rumstehen, ich versuch den mal paralell zu so 50-60# zu bringen, um ein wenig die Grenzen dieser Hypothese auszutesten :D

Noch ein kleines Selbstzitat aus einem meiner Beiträge, um meinen Gedankengang hinter allem noch mal etwas zusammengefasst darzustellen:
Der Gedanke dahinter [~der Hitzebehandlung]: Wird zwar weniger drucktolerant, aber dafür druckfester. Gepaart mit starkem Trapping sollte das hoooooffentlich ausreichen, dass der Bauch quasi nur noch wie ein Scharnier funktioniert, über das der Rücken gestreckt wird. Irgendwie so.
Viele unserer heimischen Hölzer sind ja weitaus besser auf Zug als auf Druck, sowohl hinsichtlich der Toleranz als auch der Festigkeit (Begriffserklärungen siehe hier).

Bei einem rechteckigen Querschnitt führt das dann oftmals dazu, dass die komplette Arbeit vom Bauch geleistet wird, während der Rücken, der eigentlich toll auf Zug performt, nicht viel macht, außer einem eben den Bauch zu zerquetschen.

Das Ergebnis: Set, eventuell sogar Knitter und ein so lala schießender Bogen. Man stelle sich ein 7mm Bambusbacking auf Robinie vor. Deswegen auch meine Arbeitshypothese, dass ein zu dicker Rückenring bei den Hölzern, die besser auf Zug als auf Druck sind, gar nicht mal soooo geil ist.


Die Hitzebehandlung führt zwar dazu, dass die Drucktoleranz sinkt, aber dafür steigt die Festigkeit.

Gepaart mit dem Trapping reicht das dann aus, dass der Bauch auch gar nicht drucktolerant sein muss, da er genug Druckfestigkeit bekommt, um nicht mehr stark komprimiert zu werden, sondern das Holz am Rücken dazu bringt, über seine Zugtoleranz und -festigkeit die Arbeit zu leisten.
Daher den Vergleich mit einem Schanrnier, den ich da oben gezogen habe.

Ein penibles Freilegen des Rückenrings ohne jegliche Verletzung des selbigen ist hier natürlich unabdingbar, da die Belastung steigt und durchtrennte Fasern viel leichter zur Spanabhebung und Bruch führen könnten. (Is mir aber noch nich passiert. Halt net pfuschen ;D )

Soweit ist zumindest der Gedanke dahinter. Messbar ist das, zumindest mit meinen Mitteln, nicht wirklich, insofern hilft nur Bogen bauen und schauen, wie es performt. Und da bin ich bisher von allen Experimenten sehr positiv überrascht hinisichtlich ihrer Leistung im Vergleich zu zu ungetemperten Bögen mit rechteckigem Querschnitt, die ich früher gebaut habe :)
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von Bogenbas »

Benedikt hat geschrieben: 20.03.2026, 08:17 Man stelle sich ein 7mm Bambusbacking auf Robinie vor.
Sowas hab ich schon gebaut 😂. In meiner Anfangszeit hatte ich noch nicht gecheckt dass das nicht mit allen Hölzern gut geht. Das Ergebnis waren Stauchbrüche die teilweise fast 1mm breit waren 😂
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von benzi »

Bei Esche kann ich sowohl die Stauchrisse als auch die geringe Leistung aus eigener Erfahrung bestätigen..
bei Robinie nicht, wie schon oft geschrieben, hatten meine Robinie Bogen bisher keinerlei Stauchrisse und ich vermute mal, dass meine Tiller"kunst" bei dem Holz nicht wesentlich anders ist als bei anderen Hölzern..
Auch leistungsmäßig liegt Robinie mit flachem Design und breiten Wurfarmen bei mir an der Spitze... so war auch mein erster Vögele Bogen aus Robinie konzipiert...

Liebe Grüße
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von Benedikt »

Standortbedingte Unterschiede haste halt auch noch immer :D

Im Endeffekt bleibt die goldene Regel des Bogenbaus: Versuch macht klug :D
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von benzi »

Den Rücken runterzuarbeiten kostet echt innere Überwindung...🙈

Liebe Grüße
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von Benedikt »

Ach wa….hab ma n bisschen Vertrauen in das Holz :D Decrowning funktioniert ja auch ;)
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benzi
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Re: Eschelangbogen Plattgedrückter-Brotlaib-Bogen(trapping) build along

Beitrag von benzi »

Na ich vertraue DIR....😊

Liebe grüße
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